JG-Kucharowits zum 1. Mai: Her mit fairen Arbeitsbedingungen für junge Menschen

Arbeit darf nicht krank machen – Arbeitszeitverkürzung jetzt!

Heuer jährt sich der Kampf- und Festtag der ArbeiterInnen in Österreich zum 125. Mal. "Noch immer sind junge Menschen mit unfairen Arbeitsbedingungen konfrontiert! Un- und unterbezahlte Praktika stehen an der Tagesordnung für junge Menschen, eine Ausbeutung durch die Unternehmen ist keine Seltenheit. So darf es in Zukunft nicht mehr weitergehen!", ist Katharina Kucharowits, Bundesvorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ und SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin überzeugt. ****

"Es darf nicht sein, dass junge Menschen in der Phase, in der sie sich ein eigenständiges Leben aufbauen und mit einer Unmenge an Kosten für Wohnen und Leben konfrontiert sind, viel zu wenig verdienen. Es muss ein Umdenken stattfinden – faire Arbeitsbedingungen und günstigere Wohnungen für junge Menschen! Junge haben es verdient, von ihrer Arbeit leben zu können! Auf www.watchlist-praktikum.at haben sich bereits unzählige junge Menschen gemeldet, die Missstände bei Praktika aufzeigen konnten. Dies bekräftigt unsere Forderungen noch einmal deutlich", so Kucharowits weiter.

Zudem seien die Arbeitsbelastungen oftmals viel zu hoch, kritisiert Kucharowits. "Arbeit darf nicht krank machen. Etliche junge Leute sind im Hamsterradl, die langen Arbeitszeiten und der Stress, der damit einhergeht, wirken sich massiv auf die Gesundheit aus. Es ist mehr als an der Zeit, über eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit bei vollem Lohnausgleich zu sprechen", fordert Kucharowits.

"Der 1. Mai steht ebenso im Zeichen der Solidarität mit den Menschen, die in der Hoffnung auf ein besseres Leben ihres verloren haben. Es muss möglich sein, legal nach Europa einzureisen, weg mit der Festung Europa! Wir alle sind gefordert und gefragt, jetzt zu retten, jetzt da zu sein!", so Kucharowits abschließend.
 

Foto: Parlamentsdirektion/SIMONIS