Mädchen entdecken Berufschancen am heutigen Wiener Töchtertag

Frauenstadträtin Sandra Frauenberger startet Töchtertag-Tour durch Wiener Betriebe

Heute findet zum 14. Mal der Wiener Töchtertag statt. Auf Initiative von Frauenstadträtin Sandra Frauenberger bieten heuer 148 Wiener Betriebe einen Schnuppertag für Mädchen von 11 bis 16 Jahren an. Wie immer sind kleine Handwerksbetriebe genauso dabei wie große Industriebetriebe und Abteilungen sowie Unternehmen der Stadt Wien. Alle Töchtertag-Unternehmen finden Sie auf www.toechtertag.at. Rund 2.500 Mädchen haben sich angemeldet und tauschen heute buchstäblich die Schulbank mit der Werkbank. Denn es gibt vor allem die Arbeitswelt in technischen, handwerklichen und naturwissenschaftlichen Bereichen zu entdecken. "Wir wollen den Mädchen einen Einblick in die Vielfalt der Berufsfelder geben. Noch immer entscheiden sich fast die Hälfte der Mädchen für einen der drei "typischen" Lehrberufe, also Einzelhandelskauffrau, Bürokauffrau oder Friseurin. In den technischen Studienrichtungen an den Universitäten sind Frauen meist in der Unterzahl. Wir wollen Mädchen rechtzeitig vor der (Aus-)Bildungswahl zeigen, dass sie alles können", erklärt Frauenstadträtin Sandra Frauenberger die Intention des Töchtertags. Entsprechend dem Motto "Wir wollen hoch hinaus!", sollen Mädchen Ausbildungswege und Berufe kennenlernen, die gute Einkommens- und Aufstiegsmöglichkeiten bieten.

Zwtl.: Auftakt mit Töchtertag-Fest im Technischen Museum Wien
Eröffnet wurde der Töchtertag bereits gestern, am 22. April 2015, mit einem Fest für die Töchtertag-Mädchen. Fast 300 Mädchen folgten der Einladung von Stadträtin Frauenberger ins Technische Museum Wien. Hauptattraktion des Nachmittags war eine große Quiz-Challenge quer durchs Museum. Die Mädchen freuten sich über tolle Technikpreise und ließen den Abend bei Musik und Snacks ausklingen.

Zwtl.: Töchtertags-Tour der Frauenstadträtin
Wie breit gefächert die Berufschancen allein in den Unternehmen und Abteilungen der Stadt Wien sind, macht die Tour von Frauenstadträtin Frauenberger am Töchtertag deutlich. Den Start bildet das Rinterzelt der MA 48. In Workshops basteln die Mädchen mit Recycling-Material und arbeiten im Labor – dabei wird Seife hergestellt und Strohhalme aus Glas gefertigt.

Der nächste Stopp führt zur Wiener Stadthalle: Vizebürgermeisterin Renate Brauner und Stadträtin Frauenberger begleiten hier die Mädchen gemeinsam auf einer interessanten Führung durch die Stadthalle und erhalten exklusive Einblicke in die Vorbereitungsarbeiten zum Song Contest. "Die Unternehmen der Stadt Wien nehmen Mädchen- und Frauenförderung besonders ernst. In viele ehemalige Männerdomänen sind weibliche Kolleginnen heute selbstverständlich. Diese Entwicklung fördert auch der Wiener Töchtertag", betont Vizebürgermeisterin Renate Brauner.

Den Abschluss bildet der Besuch der Wiener Linien: Hier haben die Mädchen die Gelegenheit, auf dem Gelände der Hauptwerkstätte mit der Wiener Niederflurstraßenbahn ULF zu fahren.