Wir sind die stärkste Stimme für die Frauen!

Wien ist DIE Stadt für Frauen mit den höchsten Einkommen, der besten Kinderbetreuungsdichte und einem dichten Gewaltschutznetz

"Wenn es die SPÖ und ihre Frauenpolitik nicht gäbe, dann hätten Frauen weniger Geld im Börserl, weil Frauenförderung nicht so hoch auf der Agenda wäre, der Kindergarten nicht gratis wäre oder sie könnten gar nicht erst arbeiten gehen, weil es keine Kinderbetreuung am Nachmittag gibt", betonte die Wiener SPÖ-Frauenvorsitzende, Vizebürgermeisterin Renate Brauner am Samstag bei der Jahreskonferenz der Wiener SPÖ- Frauen. Unter dem Motto "Die Zukunft ist weiblich!", diskutierten die SPÖ-Stadträtinnen mit Jungpolitikerinnen über die Wiener Frauenpolitik. Dabei ging es um Mädchenförderung, Frauenquoten, öffentliche Räume als Frauenräume, Gesundheitsprogramme für Frauen und vieles mehr.

Mit qualitätsvoller und beitragsfreier Kinderbetreuung werden in Wien die Frauen bei der Erwerbstätigkeit unterstützt. "Und wir helfen Frauen gezielt bei ihrer Aus- und Weiterbildung. Dadurch ist es vielen möglich, ein selbstbestimmtes Leben zu führen", so Brauner. Wien verfügt als einziges Bundesland mit dem Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) über ein Beratungszentrum für alle WienerInnen. Von den waff-Programmen profitieren pro Jahr rund 3.300 Frauen. Zusätzlich werden im Rahmen des Qualifikationsplans "Wien 2020" besonders Frauen mit formal geringen Bildungsabschlüssen unterstützt.

Zwtl.: Sandra Frauenberger: Gerecht ist, wenn alle vier Hände in den vier Wänden anpacken Für Frauenstadträtin Sandra Frauenberger ist "Wien DIE Stadt für Frauen mit den höchsten Einkommen, der besten Kinderbetreuungsdichte und einem dichten Gewaltschutznetz". Das seien die Erfolge sozialdemokratischer Frauenpolitik. "Dennoch hat uns der erste Wiener Gleichstellungsmonitor gezeigt, wo Verbesserungen notwendig sind. Frauen brauchen ein Einkommen, mit dem sie auch auskommen können. Wir müssen die Unternehmen in die Pflicht nehmen, für faire Löhne zu sorgen."

Zudem verdienen Frauen aber auch mehr Zeit. Denn sie übernehmen noch immer den Großteil der Kinderbetreuung, Haushaltsarbeit und in der Pflege. "Gerecht ist aber, wenn alle vier Hände in den vier Wänden bei der unbezahlten Arbeit anpacken. Die SPÖ Wien Frauen haben noch viel vor für die Wienerinnen, denn wir sind ihre stärksten Stimmen", betonte Frauenberger.

Zwtl.: Ulli Sima: Öffentlicher Raum muss auch Frauenraum sein! "Mir ist es ein zentrales Anliegen, den unterschiedlichen Ansprüchen bei der Nutzung des öffentlichen Raums verstärkt nachzukommen. Denn Fakt ist, Frauen und Mädchen haben andere Ansprüche an den öffentlichen Raum – etwa in der Parkgestaltung, wo wir – mit starker Beteiligung der Mädchen und Frauen – eigene mädchengerechte Bereiche schaffen, jegliche Angsträume verhindern und den Anforderungen der Nutzerinnen speziell nachkommen", betont Umweltstadträtin Ulli Sima.

"Darüber hinaus ist mir die Förderung der Frauen auf allen Ebenen ein wichtiges Anliegen: Umweltschutz ist in vielen Bereichen naturwissenschaftlich und technisch, ich bin stolz, dass wir gerade für diese Bereiche vermehrt Frauen gewinnen konnten und werden dies natürlich künftig noch weiter fördern."

Zwtl.: Sonja Wehsely: Gesundheit hat ein Geschlecht! "Sozialdemokratische Gesundheitspolitik heißt für mich, dass alle Wienerinnen und Wiener, unabhängig vom Einkommen oder Herkunft, die beste medizinische Versorgung und Betreuung erhalten. SPÖ-Gesundheitspolitik heißt aber auch, die Bedürfnisse von Frauen in den Mittelpunkt der Medizin stellen, denn Gesundheit hat ein Geschlecht!", erklärt Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely. Ausgehend vom Wiener Programm für Frauengesundheit wurden frauenspezifische Angebote in Spitälern, Pflegewohnhäusern und Geriatriezentren, im Gesundheitsdienst der Stadt und darüber hinaus initiiert, so Wehsely, die auf die breite Palette an niederschwelligen und mehrsprachigen Angebote verweist, wie etwa die FEM-Elternambulanz im Wilhelminenspital für Schwangere und Mütter in psychosozialen Krisen, Gesundheitsbroschüren für Migrantinnen oder die Hotline und Schulworkshops zum Thema Essstörungen. "Es ist kein Zufall, dass Frauengesundheit ein Teil der Stadtpolitik ist, sondern der jahrzehntelange Einsatz sozialdemokratischer Politikerinnen", bekräftigt die Stadträtin.

"Die Stadt Wien verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz in der Sozialpolitik: Armutsbekämpfung hat in allen Politikbereichen oberste Priorität ", hält Wehsely fest. Als Sozialstadträtin sei ihr wichtig, vor allem von Armut betroffene Frauen sowie Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Dabei sei die bedarfsorientierte Mindestsicherung eine wichtige Maßnahme, um Betroffenen bei der Wiedereingliederung in das Erwerbsleben zu helfen und ihnen zwischenzeitlich finanziell unter die Arme zu greifen, so Wehsely. Vor allem Kinder, Jugendliche und Alleinerziehende profitieren von der Mindestsicherung.

Zwtl.: Wahlergebnis: Renate Brauner als Frauenvorsitzende wiedergewählt Bei der heutigen Frauenkonferenz der Wiener SPÖ wurde auch das Wiener Frauenkomitee wiedergewählt. Renate Brauner wurde als Vorsitzende der Wiener SPÖ Frauen mit 84,5 Prozent bestätigt. Das Präsidium NAbg. Petra Bayr (92,5 Prozent), Stadträtin Sandra Frauenberger (95 Prozent), NAbg.Andrea Kuntzl (90,7 Prozent), Stadträtin Sonja Wehsely (82 Prozent) wurde ebenfalls mit großer Mehrheit wiedergewählt. LAbg. Nicole Berger-Krotsch als Wiener SPÖ-Frauensekretärin bestätigt.

Renate Brauner bedankte sich bei allen Delegierten für das große Vertrauen und schwor die Wiener SPÖ Frauen auf den bevorstehenden Gemeinderatswahlkampf im Herbst ein.