Brunner: SPÖ-Frauen begrüßen den neuen Vorstoß der Frauenministerin gegen den Magerwahn in der Werbung

Keine Magermodels und Kennzeichnungspflicht für bearbeitete Werbefotos gibt es bereits in Frankreich und Israel

"Wenn sich fast jede zweite Frau und jedes zweite Mädchen für zu dick hält, tatsächlich aber nur sechs Prozent übergewichtig sind, sagt das schon sehr viel über den Schönheitswahn aus", sagte SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Die SPÖ-Frauen unterstützen daher den neuerlichen Vorstoß von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, das Engagement von Magermodels durch Modelagenturen zu verbieten und bearbeitete Werbefotos zu kennzeichnen. Dies könne entweder mit einem Ampelsystem erfolgen oder einem schriftlichen Hinweis darauf, dass das jeweilige Bild bearbeitet wurde.

In Frankreich und Israel gibt es bereits solche Maßnahmen zur Eindämmung des Magerwahns. "Modeindustrie und Werbung zeigen Schönheitsideale, die nicht der Realität der Frauen entsprechen. Mehr noch: Es sind Ideale, die mehr mit Kranksein zu tun haben als mit Gesundheit. Solche Schönheitsideale setzen Frauen unter enormen Druck, psychisch und physisch. Das lehnen wir SPÖ-Frauen entschieden ab", betonte Brunner.