Brunner: Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek setzt die richtigen frauenpolitischen Schwerpunkte

Wir wollen, dass bei der Steuerreform für Frauen etwas herausschaut – bei Frauenquoten nächsten Schritt setzen

"Wir wollen, dass bei der Steuerreform für Frauen etwas herausschaut. Damit und mit vielen der heute vorgestellten Projekte setzt unsere Frauenvorsitzende, Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, die richtigen frauenpolitischen Schwerpunkte", sagte SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin zur heutigen ORF-Pressestunde.

Von der Ankündigung, dass im April die Plattform "Frauen und Mädchen in die Technik" komme, über den Aktionsplan Frauengesundheit, der mit der Gesundheitsministerin aufgesetzt wird, bis hin zur Kampagne "Gewaltfrei leben" gebe es viele Projekte, die gerade in Umsetzung sind. Und auch die Forderung nach einem kollektivvertraglichen Mindestlohn von 1.500 Euro sei ein wichtiges Instrument, um künftig für mehr Einkommensgerechtigkeit zu sorgen.

"Und auch, dass wir weiterhin keiner verfrühten Anhebung des Frauenpensionsalters zustimmen, ist eine wichtige Festlegung. Denn fast die Hälfte aller Frauen geht aus Krankheit oder Arbeitslosigkeit in Pension und gerade für diese Frauen muss die ständige Verunsicherung aufhören", so Brunner weiter.

"Vieles ist auf dem Weg und etliches erledigt. Jetzt müssen wir die nächsten Schritte setzen. Deutschland hat für börsennotierte Unternehmen gerade eine Quote von 30 Prozent beschlossen und wir haben in staatsnahen Betrieben schon 37 Prozent Frauen durch die dortige Frauenquote in den Aufsichtsräten. Auf diese guten Beispiele soll bei der Frage von Frauenquoten in der Privatwirtschaft aufgebaut werden", sagte Andrea Brunner abschließend.