Internationaler Frauentag – Heinisch-Hosek/Brauner/Frauenberger: Immer wieder darauf hinweisen, was Frauen noch brauchen

Ziel ist ein sicheres, selbstbestimmtes und unabhängiges Leben

Anlässlich des bevorstehenden Frauentages am 8. März haben Frauenministerin und SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek, Wiens Vizebürgermeisterin Renate Brauner und Frauenstadträtin Sandra Frauenberger heute, Donnerstag, an der SPÖ-Bundesgeschäftsstelle die Frauentagsfahne gehisst. "Fahnen hissen heißt, Zeichen setzen", betonte Heinisch-Hosek. "Der Frauentag wird seit über 100 Jahren begangen. Er ist einerseits ein Feiertag, um anzuerkennen, was schon alles erreicht wurde und andererseits ein Anlass, immer wieder darauf hinzuweisen, was Frauen noch brauchen", sagte die Ministerin.

Vizebürgermeisterin Renate Brauner freute sich, dass die Aktion in Wien stattfindet, denn "Wien ist die Stadt von und für Frauen". In Wien sei für Frauen viel weitergegangen. "Das ist für uns ein Ansporn, noch weiter für die Rechte der Frauen, für Einkommensgleichheit und für absolute Chancengleichheit in dieser Stadt zu arbeiten", so Brauner. Eine besondere Herausforderung in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sei dabei der Arbeitsmarkt, auf dem noch bessere Chancen für Frauen hergestellt werden müssen.

"Es gibt ein klares frauenpolitisches Ziel in dieser Stadt, dass Frauen sicher, selbstbestimmt und unabhängig leben können", sagte Frauenstadträtin Sandra Frauenberger und wies auf kommende Vorhaben hin. Geplant ist unter anderem der Bau eines Frauenservicecenters. Weiters wird eine Initiative gesetzt werden, dass psychische Gewalt ins Gewaltschutzgesetz aufgenommen wird. Außerdem soll angesichts der stetig wachsenden Stadt ein Kriterienkatalog geschaffen werden, mit dem ein frauengerechtes Planen und Bauen in den Stadtentwicklungsgebieten gewährleistet wird.
 

Foto: Astrid Knie