Heinisch-Hosek: Trauer nach Tod von Univ.-ProfIn. DrIn. Lynne A. Chisholm

"Weitsichtige Soziologin mit internationalem Renommee verloren!"

Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek zeigt sich tief betroffen vom Ableben von Univ.-ProfIn. DrIn. Lynne A. Chisholm, Hochschulratsvorsitzende der Pädagogischen Hochschule Kärnten. "Mit Lynne A. Chisholm hat die Bildungs- und Forschungslandschaft eine engagierte, weitsichtige Soziologin mit internationalem Renommee verloren", so Bundesministerin Heinisch-Hosek.

Chisholm war eine ausgewiesene Expertin in der interkulturellen, allgemeinen und beruflichen Bildung, der Erwachsenenbildung sowie der Jugendforschung und Jugendpolitik. Seit 2004 hatte sie eine ordentliche Professur (Erziehungswissenschaft der Generationen) am Institut für Erziehungswissenschaft der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck inne, von 2005-2008 übernahm sie die Leitung dieses Instituts. Univ.-ProfIn. DrIn. Lynne A. Chisholm nahm neben ihrer Rolle als Forscherin an internationalen Instituten zahlreiche nationale und internationale Gutachter/innentätigkeiten wahr. So war sie beispielsweise Mitglied der Kommissionen zu Jugend- und Bildungsfragen zahlreicher Ministerien, des Europarats, der EU und der UNESCO.

Für das Bundesministerium für Bildung und Frauen (BMBF) hat die gebürtige Britin in zahlreichen Funktionen gewirkt: Sie war Mitglied der Nationalen Expert/innengruppe Neue Fördermodelle in der Erwachsenenbildung, Expertin im Zusammenhang mit der Entwicklung einer österreichischen Lebenslanges-Lernen-Strategie, Mitglied der Fachexpert/innengruppe rund um die Entwicklung eines österreichischen Nationalen Qualifikationsrahmens und Jury-Mitglied und -Vorsitzende für den jährlich ausgeschriebenen Staatspreis Erwachsenenbildung des BMBF. Seit 2011 war Chisholm auch die Vorsitzende des Hochschulrates der Pädagogischen Hochschule Kärnten.

Das Mitgefühl von Bundesministerin Heinisch-Hosek gilt den trauernden Hinterbliebenen.

 

Foto: Astrid Knie