Brunner: Mit Prävention und Bildung Radikalisierung und Gewalt verhindern

Regierung tritt mit einer Vielzahl von Informations- und Beratungsprojekten extremistischen Tendenzen entgegen

"Prävention ist notwendig, um Radikalisierung und Gewalt bereits vor ihrem Entstehen zu verhindern. Ich finde es richtig, dass die Regierung mit einer Vielzahl von Bildungs-Initiativen extremistischen Tendenzen entgegentritt. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Sensibilisierung von Eltern, Angehörigen und engen Bezugspersonen", sagte heute, Montag, SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner aus Anlass der Pressekonferenz "Soziale Sicherheit und Bildung gegen Radikalisierung und Rekrutierung" gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

"Das Wiener Pilotprojekt des Vereins Frauen ohne Grenzen 'Mother Schools – Parenting for Peace', das heute gemeinsam mit Sozialminister Rudolf Hundstorfer und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek präsentiert wurde, ist eine wichtige Initiative, um das Informations- und Beratungsangebot für Angehörige auszubauen", so Brunner.

"Frauen- und Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek hat bereits eine Reihe von Initiativen gestartet und weitergeführt, wie etwa Deradikalisierungs-Workshops, eine Schulinfohotline und die Internet Plattform www.erinnern.at. Präventionsarbeit soll informieren und stark machen. Selbstbewusstsein hilft, Konflikte gewaltfrei zu lösen und sich nicht von radikalen Ideologien blenden zu lassen", so Brunner abschließend.