Heinisch-Hosek: Mit der SPÖ wird es kein frühzeitiges Anheben des Frauenpensionsalters geben

Schrittweise Anhebung ab 2024 ist nicht in Frage zu stellen

"Die ÖVP soll aufhören mit dem Gedanken zu spielen, für 315.000 Frauen Verschlechterungen beim Pensionsantrittsalter vorzunehmen", kritisiert Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek die Aussagen von Vizekanzler Reinhold Mitterlehner im heutigen Pressefoyer. "Die Frühzeitig Anhebung des Frauenpensionsalters steht nicht zur Debatte. Diese Verunsicherung von Frauen durch die ÖVP muss endlich ein Ende haben."

Ein frühzeitiges Anheben würde vor allem höhere Altersarmut und noch geringere Pensionen bedeuten, denn fast jede zweite Frau gehe aus Arbeitslosigkeit oder Krankheit in Pension. Das gesetzliche Pensionsantrittsalter von Frauen vor 2024 frühzeitig anzuheben, wäre deshalb ein völlig falscher Schritt. "Frauen sind noch immer in vielen Bereichen der Gesellschaft benachteiligt. Erst wenn es eine wirkliche Gleichstellung gibt, dann wird das Pensionsalter angeglichen. Dafür haben wir die gesetzlichen Grundlagen geschaffen, die eine schrittweise Anhebung ab 2024 vorsehen. Diese jetzt in Frage zu stellen, ist eine unerträgliche Verunsicherungstaktik. Die SPÖ hat hier eine klare Haltung: Mit uns gibt es kein frühzeitiges Anheben des Frauenpensionsalters", macht Heinisch-Hosek klar.
 

Foto: Astrid Knie