Heinisch-Hosek: AK-Umfrage zeigt: Ausbau der Ganztägigen Schulformen ist der richtige Weg

Paket für mehr Bewegung und Qualität tritt im Schuljahr 2015/2016 in Kraft

Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek bekräftigt angesichts der aktuellen AK-Umfrage, wie wichtig es sei, den Ausbau ganztägiger Schulformen rasch voranzutreiben. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass es Bedarf an mehr Plätzen gibt, denn kaum eine Familie komme ohne privates Netzwerk bei der Betreuung ihrer Kinder aus.

"Die Bundesregierung investiert bis 2018 insgesamt 800 Millionen in den Ausbau ganztägiger Schulformen. Im Schuljahr 2018/19 soll für jedes dritte Kind ein Ganztagsschulplatz verfügbar sein", so die Bildungsministerin, die im vergangenen Herbst die Info-Kampagne "Mehr Schule. Mehr Chancen." gestartet hat, um über die Vorteile ganztägiger Schulformen zu informieren.

Die Bildungsministerin verweist auf den Unterrichtsausschuss kommenden Mittwoch, hier werde das Paket "Ganztägige Schulformen: mehr Qualität und mehr Bewegung" diskutiert. Neben der täglichen Bewegungseinheit werde die Qualität der ganztägigen Schulformen für Eltern und Kinder nochmals erhöht. Das Paket sehe vor, dass für den Nachmittagsteil in ganztägigen Schulformen Aufgaben und Ziele der Lernzeit und Ausgestaltung der Freizeit über die Betreuungspläne als Teil der Lehrpläne aufgenommen, so Heinisch-Hosek. Das Aufgabengebiet der Schulaufsicht werde um den Betreuungsteil erweitert, wodurch die Qualitätskontrolle auch hierfür sichergestellt wird.

"Mit dem aktuellen Gesetzespaket haben wir den richtigen Weg eingeschlagen. Wir werden auch weiterhin Maßnahmen setzen, um die Qualität zu erhöhen und ein ausreichendes Betreuungsangebot zu gewährleisten. Damit schaffen wir nicht nur mehr Angebot für die Eltern, sondern – auch das bestätigt die Umfrage der AK – auch die qualitativ beste Schulform für die Kinder", so die Ministerin abschließend.

 

Foto: Astrid Knie