Bayr zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust: Antisemitismus und Hass gehören leider nicht der Vergangenheit an

Pegida zeigt, dass Ausgrenzung und Hass gestoppt werden müssen

"70 Jahre nach der Befreiung des nationalsozialistischen Konzentrationslagers Auschwitz durch die alliierten Truppen der Roten Armee gibt es keinen Grund, sich in Sicherheit zu wiegen", betont SPÖ-Nationalratsabgeordnete Petra Bayr anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages am 27. Jänner. "Wir dürfen uns nicht sicher sein, dass sich Ausgrenzung, Antisemitismus, Rassismus, Hass und Menschenhatz nicht wiederholen", mahnt Bayr. Es liege in der gesellschaftlichen Verantwortung, gegen Antisemitismus, Rassismus, Ausgrenzung, rechte Hetze und Nationalismus aufzutreten.

Bayr ist überzeugt, dass der Aufbau von funktionierenden demokratischen Strukturen in den Nachfolgestaaten des NS-Regimes, die Entwicklung selbstbestimmter und starker Zivilgesellschaften und das Überwinden von Ressentiments, Verachtung und Hass vermeintlich "Anderen" gegenüber bis heute andauere. "Demokratie, Respekt, garantierte Grund- und Menschenrechte sind nichts Selbstverständliches, sondern müssen von Gesellschaften immer wieder errungen und abgesichert werden. Nur so können sie an künftige Generationen weitergegeben werden", streicht Bayr hervor. Die Anfang Februar in Wien stattfindende Pegida Demonstration zeige dies erschreckend klar: "Rechte und ausländerfeindliche Bewegungen bedienen sich immer noch Hitler-Bildern. Es ist und bleibt unerlässlich, entschieden gegen diese Strömungen aufzutreten", ist Bayr überzeugt.

 

Foto: Parlamentsdirektion/SIMONIS