Brunner: Sexualpädagogik muss in frühen Jahren beginnen

Umfrage zum Thema Frauengesundheit zeigt darüber hinaus breite Zustimmung zu Schwangerschaftsabbruch in öffentlichen Krankenhäusern in allen Bundesländern

"Moderne Sexualerziehung muss schon in frühen Jahren beginnen. Das ist ein wichtiges Ergebnis der heute präsentierten Umfrage und bestätigt uns SPÖ-Frauen in unserer jahrzehntelangen Forderung nach frühem, gutem und altersadäquatem Aufklärungsunterricht", sagte SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner in Reaktion auf das heute präsentierte Frauenbarometer zum Thema Frauengesundheit.

"Das Gute ist, dass in diesem Bereich sowohl gesellschaftlich als auch politisch schon viel in Bewegung kommt. Frauen- und Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek setzt dafür die richtigen Maßnahmen, indem sie die Sexualpädagogik an den Schulen neu aufstellen wird und Frauen- und Mädchenberatungsstellen, die sich mit den Themen Verhütung und Sexualerziehung auseinandersetzen, unterstützt", betonte Brunner.

"Ein besonders wichtiges Ergebnis dieser Umfrage ist außerdem, dass das Thema Schwangerschaftsabbruch in der Zwischenzeit gesellschaftlich eine extrem breite Zustimmung findet. Denn fast drei Viertel aller ÖsterreicherInnen sind der Meinung, dass es in jedem Bundesland die Möglichkeit geben soll, einen Schwangerschaftsabbruch in einem öffentlichen Krankenhaus vornehmen zu lassen", so Brunner weiter.

"Es ist also an der Zeit, dass auch die Bundesländer Tirol und Vorarlberg ihren Widerstand dagegen aufgeben", macht Brunner deutlich.