Berger-Krotsch: „RetroApp“ von Familienministerin Karmasin zeigt rückschrittliche VP-Frauenpolitik

Wien bietet höchsten Grad an Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie

"Die SPÖ macht sich seit Jahren für den Ausbau der Kinderbetreuung stark. Vor allem auch für die der Unter-Dreijährigen. Dadurch bietet, insbesondere die Stadt Wien, für alle Frauen einen höchsten Grad an Vereinbarkeit von Beruf und Familie", betonte die Frauensekretärin der SPÖ Wien Nicole Berger-Krotsch am Dienstag. Genau dieser Weg ist der ÖVP aber ein Dorn im Auge, wie sich mit der kürzlich präsentierten "RetroApp" der Familienministerin Sophie Karmasin zeigt. Mit der App werde berufstätigen Frauen ein schlechtes Gewissen gemacht und den Frauen suggeriert, dass sie Kinder bis zum 3. Lebensjahr zu Hause betreuen sollten. "Gute und frühe Kinderbetreuungsangebote sind jedoch die Voraussetzungen dafür, dass Beruf und Familie gut vereinbar sind und nicht veraltete Rollenbilder und Retropolitik", sagte Berger-Krotsch.

Berger-Krotsch sieht in der App die rückschrittliche VP-Frauenpolitik verpackt in moderner Technik: "Der Kindergarten ist die erste Bildungsstätte und trägt wesentlich zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei. Getarnt als moderne Unterstützung transportiert die Familienministerin mit der App das verstaubte VP-Frauenbild und geht an den Lebensrealitäten junger Eltern und Frauen vorbei!" Die SPÖ spricht sich klar für Kinderbetreuungsplätze, auch für die der Unter-Dreijährigen aus, um damit die Voraussetzungen für die Wahlfreiheit der Eltern und insbesondere der Frauen zu schaffen.

 

Foto: Ludwig Schedl