ÖGB: Renate Anderl zur gf. Bundesfrauenvorsitzenden bestellt

Erfahrene Gewerkschafterin der PRO-GE folgt auf Sabine Oberhauser

Der ÖGB-Bundesfrauenvorstand hat heute Renate Anderl zur gf. ÖGB-Bundesfrauenvorsitzenden bestellt. Sie folgt damit Sabine Oberhauser, die mit der Angelobung zur Gesundheitsministerin ihre Funktionen im ÖGB zurücklegte. Bereits seit 2009 ist Anderl Bundesfrauenvorsitzende und stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft PRO-GE sowie stellvertretende ÖGB-Bundesfrauenvorsitzende.

Mit Renate Anderl steht nun an der Spitze der ÖGB-Frauenorganisation eine sehr erfahrene Gewerkschafterin und Kämpferin für Frauenrechte und gegen Ungerechtigkeiten. "Es ist noch ein hartes Stück Arbeit, bis wir eine echte Wahlfreiheit für Frauen und Chancengleichheit erreicht haben. Wir müssen das Tempo erhöhen und Hürden abbauen", betont die neue ÖGB-Bundesfrauenvorsitzende Anderl nach ihrer Bestellung. Als konkrete Maßnahmen nannte Anderl zum Beispiel den Ausbau ganztägiger und flächendeckender Kinderbetreuung und Kinderbildungseinrichtungen oder eine gesetzliche Verpflichtung zur Anrechnung aller Elternkarenzen.

Renate Anderl wurde am 5. September 1962 in Wien geboren und begann im Jahr 1980 ihre Tätigkeit in der damaligen Gewerkschaft Metall-Bergbau-Energie. Seit 2013 ist Anderl Vizepräsidentin der AK-Wien und Bundesfrauenvorsitzende der FSG im ÖGB.

 

Foto: PRO-GE