Gemeinsam machen wir unsere Kinder schulfit!

Bildungsministerin besucht mit Landesrätin Dunst Netzwerkprojekt im Burgenland

35 Volksschulen und kooperierende Kindergärten in ganz Österreich starten in das neue Schuljahr unter dem Motto "Schulstart NEU". "Der Übergang vom Kindergarten in die Volksschule ist für Kinder und deren Eltern eine aufregende und spannende Zeit. Ich will diesen so wichtigen Schritt für die Kinder hinein in die Schule so behutsam und reibungslos wie möglich gestalten", so Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek, die in der ersten Schulwoche 3 Schulen in 3 Bundesländern besucht.

Den Anfang machen die Volksschule und der Kindergarten in Trausdorf an der Wulka. Gemeinsam mit Landesrätin Verena Dunst, Landesschulratspräsidenten Gerhard Resch und Bürgermeister Viktor Hergovich besucht sie eines von 35 Netzwerkprojekten, die sich am Projekt "Schulstart NEU" beteiligen. Kindergarten und Volksschule bilden gemeinsam eine neue "Schuleingangsphase" (letztes Kindergartenjahr und 1. und 2. VS-Klassen) und arbeiten zusammen an standortbezogenen Modellen zur bestmöglichen Förderung der Kinder.

"Ziel ist, dass die Kinder von Anfang an in die Schule hineinbegleitet und ganzheitlich erfasst und betreut werden", erklärt Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek bei der heutigen Pressekonferenz. Landesrätin Verena Dunst betont wie wichtig der Kindergarten als erste Bildungseinrichtung sei und dass die Kinderförderung bereits früh ansetzen müsse.

Im Regierungsprogramm ist dieser neu gestaltete Übergang vom Kindergarten in die Volksschule festgeschrieben, die 35 Netzwerkprojekte werden 2 Jahre lang vom BMBF unterstützt und begleitet. 2016/2017 soll das Modell in ganz Österreich umgesetzt werden.

Derzeit würden die Eindrücke und Erfahrungen der Kindergartenprädagog/innen am Ende des Kindergartens enden, und Volksschullehrer/innen müssten die Kinder neu kennenlernen und ihre Begabungen und Bedürfnisse neu entdecken, so Heinisch-Hosek. Das wolle man mit den Netzwerkprojekten ändern, die Pädagog/innen beider Einrichtungen sollen in Zukunft enger zusammenrücken und die Kinder in die Schule hineinbegleiten.

"Bildungsbiografien entscheiden sich sehr früh, deshalb sollen Kinder von Anfang an gerne in die Schule gehen", so Heinisch-Hosek. Bei den Netzwerkprojekten besuchen die Kinder noch im Kindergarten die Schule und lernen ihre/n zukünftige/n Lehrer/in bereits früh kennen. Kinder lernen so such die neue Umgebung kennen und wissen, wo es weitergeht, wie die Schule aussieht und welche Änderungen auf sie zukommen.

"Kinder, Eltern und Pädagog/innen profitieren von der neuen Schuleingangsphase. Gemeinsam machen wir die Kinder schulfit", betont Heinisch-Hosek abschließend.

 

HBF/Georg Stefanik