Wurm betont Bures‘ Engagement für Jugend- und Frauenpolitik

"Durchsetzungsfähigkeit auch in männerdominierten Bereichen"

"Doris Bures liegt die Jugend am Herzen, und sie hat sich immer für die Sache der Frauen eingesetzt", betonte SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm heute, Dienstag, im Nationalrat in der Debatte zur Wahl der neuen Nationalratspräsidentin. Wurm erinnerte sich an Bures als Abgeordnete und Jugendsprecherin der SPÖ in den neunziger Jahren, als sie auch für das erste Jugendparlament mit 183 SchülerInnen mitverantwortlich war. "Für Barbara Prammer war die Demokratiewerkstatt ein Herzensanliegen", diese sei auch bei Bures in guten Händen, so Wurm. ****

"Die Sache der Frauen war der leider zu früh verstorbenen Parlamentspräsidentin Prammer immer eine wichtige – und sie ist auch Doris Bures sehr wichtig", stellte Wurm fest. Von Anfang 2007 bis Juni 2008 war Bures als Ministerin für Frauenangelegenheiten zuständig und hat hier Akzente gesetzt. Als Beispiel nannte Wurm das in der Verfassung festgeschriebene Gender-Budgeting. Gerechtigkeit bei den Ausgaben ist ein Anliegen, dem Bures nachkommen wird, ist sich Wurm sicher. Als Verkehrsministerin hat sich Bures gegen die "mageren" 15 Prozent Frauenanteil gewehrt und sich dafür eingesetzt, dass nun über 30 Prozent der Aufsichtsräte ihres Ressorts mit Frauen besetzt sind.

"Doris Bures hat uns gezeigt, dass man auch in diesen eher männerdominierten Bereichen gute Frauen findet. Und auch als Vorsitzende des Bautenausschusses hat sie gezeigt, dass sie in diesem eher männerdominierten Bereich ihre Frau stehen kann", so Wurm, die Bures alles Gute für ihre neue Funktion wünschte.