Frasl/Traschkowitsch: Lebenserleichterungen für Transgenderpersonen

Neue Behandlungsrichtlinien für transidente Menschen

Seitens des Gesundheitsministeriums wurden die alten Behandlungsempfehlungen für transidente Personen, die immerhin schon aus dem Jahr 1997 stammten und nicht mehr dem Stand der Medizin, der Wissenschaft und der rechtlichen Regelungen entsprachen, nunmehr durch eine neue und moderne Version ersetzt. Das teilte Angelika Frasl, stellvertretende Bundes- und Wiener Landesvorsitzende, sowie Transgenderbeauftragte der Sozialdemokratischen LSBTI-Organisation SoHo heute gegenüber dem SPÖ-Pressedienst mit.

"Ich freue mich, dass es nunmehr endlich geklappt hat, die alten Richtlinien, die inzwischen zu mehr Problemen als Lösungen geführt haben, an die heutige Zeit anzupassen und damit auch den Höchstgerichtsentscheidungen der letzten Jahre, die zu einer Neuregelung bei den Namens- und Personenstandsänderungen geführt haben, Rechnung zu tragen", so Frasl weiter.

Peter Traschkowitsch, Bundes- und Wiener Landesvorsitzender der Sozialdemokratischen LSBTI-Organisation SoHo, erklärte, dass auf die SPÖ-Regierungsmannschaft eben Verlass sei. Nicht nur Frauen- und Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek, sondern auch Gesundheitsminister Alois Stöger haben stets ein offenes Ohr für die Nöte und Probleme der LSBTI-Community.

Diese neuen Behandlungsempfehlungen sind ein weiterer Schritt auf dem Weg zu den von der SPÖ versprochenen Lebenserleichterungen für Transgenderpersonen, meinten Frasl und Traschkowitsch abschließend

 

Foto: SPÖ/Lehmann