Schwangerschaftsabbruch: SP-Landesfrauenvorsitzende Yildirim fordert eine rasche Lösung in Tirol!

In sieben von neun Bundesländern haben betroffene Frauen die Möglichkeit Schwangerschaftsabbrüche in öffentlichen Krankenhäusern durchführen zu lassen.

Faktum ist, dass es auch in Tirol Frauen gibt, die sich aus unterschiedlichsten Gründen dazu entschließen, eine Schwangerschaft abbrechen zu lassen. Dabei steht es keiner dritten Person und schon gar nicht der Politik zu, diesen Entschluss, der den allermeisten betroffenen Frauen nicht einfach fällt oder von ihnen leichtfertig getroffen wird, zu kritisieren oder zu tabuisieren.

Warum müssen Tirolerinnen in andere Bundesländer pendeln, um im Fall eines Schwangerschaftsabbruches die beste medizinische Versorgung in Anspruch nehmen zu können?

Die ablehnende Haltung der Verantwortlichen in der Frage von Schwangerschaftsabbrüchen in öffentlichen Krankenhäusern in Tirol ist ignorant und scheinheilig. Die Situation von Frauen, die sich in einer emotionalen Notlage befinden wird dadurch nur noch mehr erschwert und die Belastung wird eine noch größere. Um zu erfassen, dass Hilfe für Frauen, die sich in einer Notlage befinden, eine Selbstverständlichkeit sein sollte, bedarf es weder einer Studie, noch einer Evaluierung der Situation in Tirol.

„Frauen haben auch in dieser Situation das Recht auf bestmögliche medizinische Versorgung“, ist die SP-Landesfrauenvorsitzende Selma Yildirim überzeugt.
 

Foto: SPÖ Tirol