Frauen.Gesundheit – Heinisch-Hosek präsentiert Sommerkampagne der SPÖ-Frauen zu Frauengesundheit

Im Sommer werden Frauen zu Gesundheitsthemen befragt – Schwerpunkt Frauen mit Migrationshintergrund – Ergebnisse sollen in den NAP Frauengesundheit einfließen

SPÖ-Frauenvorsitzende, Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek hat am Donnerstag die SPÖ-Frauen-Sommerkampagne "Frauen. Gesundheit. SPÖ" vorgestellt. In den Sommermonaten werden Frauen österreichweit in Parks, auf Märkten, bei Veranstaltungen oder Festen per Fragebogen zu Gesundheitsthemen befragt und gleichzeitig über die Vorteile des Brustkrebsscreening-Programms informiert. "Das Thema Gesundheit ist für alle Frauen gleichermaßen wichtig. Leider kommt die eigene Gesundheit bei Frauen aber oft erst an letzter Stelle", sagt Heinisch-Hosek bei der Präsentation über die Beweggründe zu dieser Initiative. Die Ergebnisse sollen in den Nationalen Aktionsplan (NAP) Frauengesundheit einfließen. Der Startschuss fällt im November.

Insbesondere sollen Frauen mit Migrationshintergrund zu ihrer Gesundheitssituation befragt werden. "Zu diesem Zweck laden wir muttersprachliche SPÖ-Politikerinnen ein, das Gespräch mit den Frauen zu suchen", sagte die Ministerin. Neben den Befragungen in Parks oder auf Märkten werden auch Picknicks veranstaltet, um ins Gespräch zu kommen und möglichst viele Rückmeldungen zu erhalten. Über das seit heuer laufende Brustkrebsscreening-Programm, das seit Juli noch weiter verbessert und für die Frauen vereinfacht wurde, wird bei diesen Gelegenheiten ebenfalls informiert und aufgeklärt.

Im Zentrum des Interesses in Hinblick auf den NAP Frauengesundheit stehen für sie als Ministerin vor allem drei relevante Gruppen von Frauen. Erstens die jungen Frauen, bei denen es vor allem um das eigene Körperbild und -bewusstsein geht und darum, darüber aufzuklären, nicht medial vorgegebenen Idealen entsprechen zu müssen. "Es ist wichtig, das Thema Schönheitswahn in Bildungseinrichtungen noch mehr zu thematisieren", unterstrich Heinisch-Hosek. Dazu könne auch das Retuschebarometer des Werberats mit seinen guten Informationen beitragen.

Die zweite große Gruppe sind Frauen im Arbeitsprozess. Hier gehe es um Themen wie die betriebliche Gesundheitsförderung, Gewalt am Arbeitsplatz oder Burnout-Prävention. Die dritte Gruppe sind Frauen im Alter, die entweder Angehörige pflegen oder selbst gepflegt werden und nicht mehr berufstätig sind. Zusammenfassend sagte die Frauenministerin: "Wir SPÖ-Frauen wollen mit dieser Kampagne erfahren, was die Frauen gesundheitlich für sich tun und wo wir politisch noch besonders ansetzen müssen."

SERVICE: Fotos von der Präsentation stehen im Flickr-Account der SPÖ unter https://www.flickr.com/photos/sozialdemokratie/sets/72157645480491302  zur Verfügung.