SJ-Dutzi: Steht RFJ für Ring Frauenverachtender Jugendlicher?

Sexistische Kampagne des RFJ – für ein bisschen Aufmerksamkeit ist scheinbar kein Mittel zu widerlich

Der RFJ Burgenland, der in der Vergangenheit schon immer wieder mit Kontakten in die rechtsextreme Szene auffiel, hat nun wieder einmal die Niveaugrenze tief heruntergeschraubt, um ein bisschen Aufmerksamkeit zu erlangen. Eine nackte junge Frau mit dem Slogan "Echte Frauen sehen so aus" ist Inhalt einer neuen primitiven Kampagne der jungen Blauen.

"Dieser primitive Sexismus reiht sich ein in die frauenverachtende Politik der FPÖ. Während Bundesparteiobmann Strache wohl bald in einem der teuersten und nobelsten Penthäuser Wiens residieren wird, kürzt seine FPÖ in Oberösterreich alleinerziehenden Frauen die Wohnbeihilfe. In Amstetten hetzt die blaue Stadtpartei gegen die Schutzeinrichtung der Frauenhäuser und im Burgenland wirbt der RFJ mit einem sexistischen und abwertenden Frauenbild. Da wird auch klar, warum die FPÖ gerade unter Frauen deutlich niedrigere Zustimmungswerte einfährt!", stellt Naomi Dutzi, Frauensprecherin der Sozialistischen Jugend Österreich, klar.

Auch Silvia Czech, SJ-Frauensprecherin im Burgenland, fragt sich wie derartige Entgleisungen im 21. Jahrhundert noch stattfinden können: "Wenn die einzige Botschaft, die die Freiheitlichen in der Frauenpolitik zu verbreiten haben, nackte Frauen auf Flyern sind, dann ist das nicht nur traurig, sondern zum Kotzen!" Frauen seien für die FPÖ offenbar nur nackt und blond oder als in der Küche ihr Leben verbringende Gebärmaschinen akzeptabel.