Heinisch-Hosek: Weitere Verbesserungen bei der Früherkennungs-Mammographie treten mit 1. Juli in Kraft

Verbesserungen auch bei der Familienbeihilfe

Mit 1. Juli treten zwei wichtige Verbesserungen für Frauen und Familien in Kraft: der Zugang zum Brustkrebs-Früherkennungsprogramm für alle Frauen wird einfacher und die Familienbeihilfe wird angehoben.

Verbesserungen bei der Früherkennungs-Mammographie treten mit 1. Juli in Kraft

"Durch die Erweiterung werden in Zukunft Frauen noch leichter am Programm teilnehmen können, damit wird auch die Zahl jener Frauen, die eine Untersuchung in Anspruch nehmen, steigen", ist die Frauen- und Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek überzeugt. Konkret werde die e-card mit 1. Juli für Frauen zwischen 45 und 69 automatisch für die Früherkennungs-Mammographie geöffnet. "Frauen können damit selbstbestimmt entscheiden, wann sie die Untersuchung vornehmen wollen", erklärt die Ministerin. Frauen im Alter von 40 bis 44 Jahren bzw. ab 70 Jahren können sich bei der Telefon-Serviceline oder online auf www.frueh-erkennen.at zum Programm anmelden. Das heißt: Auch die Altersgrenze nach oben fällt. "Mit der Öffnung des Programms erhalten Frauen niederschwellig und unkompliziert einen Zugang zu der so wichtigen Untersuchung", so Heinisch-Hosek.

Familienbeihilfe neu tritt mit 1. Juli in Kraft

"Mit der Erhöhung der Familienbeihilfe setzt die Bundesregierung einen weiteren Schritt für Verbesserungen für Familien", hält Frauen- und Bildungsministerin Heinisch-Hosek fest und verweist auf die Investitionen beim Ausbau der Kinderbetreuungsplätze und der Ganztagsschule bis 2018. "Mit der Familienbeihilfe setzen wir einen weiteren wichtigen Mosaikstein um Familien zu unterstützen". Die Erhöhung unterstützt alle Familien und kommt insbesondere Familien mit mehreren Kindern zu Gute. Konkret werde die Familienbeihilfe ab 1. Juli 2014 um 4% erhöht, ab 2016 um weitere 1,9% und ab 2018 nochmals um 1,9%. Der Zuschlag für Kinder mit Behinderungen wird wesentlich erhöht (rund 8,4%), damit werden vor allem Familien mit Kinder mit Behinderungen verstärkt unterstützt. "Das Schulstartgeld und der Mehrkindzuschlag bleiben erhalten", erklärt die Ministerin.

"Neben den Mittel von rund 828 Millionen mehr für Familien, investiert die Regierung zusätzlich massiv in den Ausbau der Kinderbetreuungsplätze und Ganztagsschulen damit die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessert und auch die Bildungschancen für alle Kinder von Anfang an gestärkt werden", so die Ministerin abschließend.