Lueger zu Kinderbetreuung: Für Kinder und Eltern in allen Bundesländern gute Lösung gefunden

Gemeinsam mit den Bundesländern auf gutem Weg

Zufrieden zeigt sich SPÖ-Familiensprecherin Angela Lueger über die vereinbarte Lösung, die mit den Bundesländern betreffend Ausbau der Kinderbetreuung getroffen werden konnte. "Es hat sich ausgezahlt, dass Dank Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek nochmals verhandelt wurde und damit letztendlich eine gute Lösung für Kinder und Eltern in allen Bundesländern erzielt werden konnte", so Lueger am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Lueger bezeichnet das Paket als "Schritt in die richtige Richtung". Zum Beispiel sei es ein Fortschritt, dass vor allem jene Kindergärten mit längeren Öffnungszeiten mit höheren Förderungen bedacht werden. "Für VIF-konforme Plätze gibt es die höchste Förderung, nämlich 4.500 Euro und keine Koppelung mehr an generationsübergreifende Projekte", so Lueger.

Außerdem werden für die Schaffung von Betreuungsplätzen für 3- bis 6-Jährige 35 Prozent statt 25 Prozent verwendet. "Das ist wichtig, denn es macht derzeit wenig Sinn, Plätze ausschließlich für Kleinstkinder zu schaffen, wenn die Kinder anschließend den Kindergarten wechseln müssen", betont die SPÖ-Familiensprecherin. Des Weiteren sei eine bessere Planbarkeit möglich, weil 50 Prozent der Mittel aus 2014 bis 2016 abgerechnet werden können. Auch können hinkünftig 50 Prozent der Investitionen von privaten Trägern abgerechnet werden. "Das war bis dato gar nicht möglich", so Lueger.

Diese von der SPÖ geforderte Verhandlungsrunde war eine Chance für die Bundesländer. "Es ist erfreulich, dass die Familienministerin davon überzeugt werden konnte, dass positive Entwicklungen mit den Bundesländern nur möglich sind, wenn man sich gemeinsam an einen Tisch setzt", so Lueger, die als einzigen Wermutstropfen die offenen Fragen hinsichtlich der Schließtage und Qualitätskriterien bezeichnet. "Es ist insgesamt ein Schritt in die richtige Richtung, daher werden wir am Thema dran bleiben!", so Lueger abschließend.
 

 

Foto: Parlamentsdirektion/Simonis