Heinisch-Hosek zu AK-Nachhilfebarometer: Ganztagsschule entlastet Kinder und Eltern

Verlängerung der Sprachförderkurse verbessert Chancengerechtigkeit

"Kinder werden in der verschränkten Ganztagsschule optimal gefördert", so die Bildungsministerin anlässlich der Präsentation des AK Nachhilfebarometers 2014. Eine ganztägige Betreuung verringert Aufwand und die Kosten für Nachhilfe beträchtlich, das belege das AK-Barometer deutlich. "Die Bundesregierung investiert bis 2018 insgesamt 400 Millionen Euro in den Ausbau der Ganztagsschule, damit schaffen wir Plätze für rund 200.000 Schülerinnen und Schüler."

Dieses Reformprojekt wird wie geplant umgesetzt und zeige, dass der eingeschlagene Weg der richtige sei. "Ich will Ganztagsschulen ohne Hausübungen. Die Eltern sollen mit den Kindern den Rest des Tages in Ruhe, mit Freizeit verbringen und nicht mit Hausübungschreiben und Nachhilfe bezahlen", unterstrich die Bildungsministerin.

Um vor allem Schülerinnen und Schüler mit Deutsch als Zweitsprache zu unterstützen, werden außerdem die Sprachförderkurse für die nächsten zwei Jahre verlängert, unterstrich die Bildungsministerin. "Wir investieren 25 Millionen Euro pro Jahr in diesen Bereich, weil Sprachkompetenz eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Schullaufbahn ist", so Heinisch-Hosek. Hier sei die Abstimmung mit den Kindergärten essentiell, wo es ebenfalls Unterstützung beim Spracherwerb gebe. "Als Bildungsministerin ist es mir ein großes Anliegen, Kinder jahrgangsübergreifend und langfristig zu fördern", so Heinisch-Hosek.

Auch der Forderung nach einer "indexbasierten Mittelverteilung", so wie es die AK fordert, stehe die Ministerin offen gegenüber. Hier werde man sich gemeinsam mit den Ländern und SchulpartnerInnen anschauen, wie das Bildungsbudget noch effektiver bei den Schülerinnen und Schüler ankommen kann, so die Ministerin abschließend.
 

 

Foto: Astrid Knie