Heinisch-Hosek: Erweiterung beim Brustkrebs-Früherkennungsprogramm sorgt für mehr Selbstbestimmung der Frauen

Erweiterung bringt leichteren Zugang zum Programm

Bei der heute bekanntgegebenen Erweiterung des Brustkrebsfrüherkennungsprogramms wurde ein wichtiger Schritt gesetzt, damit noch mehr Frauen das Früherkennungsprogramm in Anspruch nehmen, betont Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek anlässlich der Präsentation von Sozialversicherung und der Österreichischen Ärztekammer.

"Die Erweiterung sorgt dafür, dass in Zukunft Frauen leichter am Programm teilnehmen können und damit die Zahl der Frauen, die eine Untersuchung in Anspruch nehmen, steigt", betont Heinisch-Hosek. Konkret werde die eCard für Frauen zwischen 45 und 69 automatisch für die Früherkennungsmammographie geöffnet. "Damit können Frauen selbstbestimmt entscheiden, wann sie die Untersuchung vornehmen wollen", erklärt die Ministerin. Zusätzlich erhalten die Frauen auch in Zukunft alle 2 Jahre ein Erinnerungsschreiben, um wieder eine Mammographie in Anspruch zu nehmen.

Eine weitere wichtige Verbesserung sei, dass Frauen zwischen 40 und 44 sowie Frauen ab 70 Jahren sich freiwillig am Programm anmelden können. Neben der Serviceline 0800 500 181 werde es auch ab Mitte Mai die Möglichkeit geben, sich online am Programm anzumelden. Wichtig sei zu betonen, dass jede Frau unabhängig vom Alter im Verdachtsfall eine Zuweisung durch ihre Ärztin/ihren Arzt zu einer diagnostischen Mammographie erhalte.

"Die Frauen werden damit niederschwellig und umfassend informiert", so die Ministerin. Wichtig sei, dass das Programm auch in Zukunft breit beworben werde und Frauen die Untersuchungen in Anspruch nehmen, denn "je früher Brustkrebs erkannt wird, desto besser kann er auch bekämpft werden", so Heinisch-Hosek abschließend.

 

Foto: Astrid Knie