Brunner: Weiter vehement für mehr Frauen in Spitzenpositionen engagieren

Ministerin und SPÖ-Frauen-Vorsitzende Heinisch-Hosek für Frauenquoten auch in Aufsichtsräten privater Unternehmen

SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner begrüßt die in der ORF-"Pressestunde" präsentierten Vorhaben von Frauenministerin und Vorsitzender der SPÖ-Frauen Gabriele Heinisch-Hosek. "Gabi Heinisch-Hosek ist seit vielen Jahren stark in der Frauenpolitik engagiert und hat bereits vieles erreicht, Stichwort Einkommensberichte, Gehaltsangaben in Stelleninseraten oder verpflichtende Frauenquote in Aufsichtsräten staatsnaher Unternehmen. All das sind wichtige Faktoren, die die Gleichstellung zwischen Frauen und Männern fördern sollen, indem durch ein Mehr an Transparenz Missstände aufgezeigt und dadurch reduziert werden sollen", sagt Brunner am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Wo ganz konkret Einfluss genommen wird, ist die Wirkung besonders groß, wie die stark gesteigerte Frauenquote in Aufsichtsräten staatsnaher Unternehmen, zu der sich die Bundesregierung selbst verpflichtet hat, zeigt: Derzeit liegt diese bei 36 Prozent, vor der Selbstverpflichtung im Jahr 2011 waren es weit unter 20 Prozent.

Die SPÖ-Frauen machen sich gemeinsam mit ihrer Vorsitzenden Heinisch-Hosek dafür stark, dass sich auch privatwirtschaftliche Unternehmen zu mehr Frauen in ihren Aufsichtsräten bekennen. Es sei längst keine Neuigkeit mehr, dass Unternehmen auch wirtschaftlich von mehr Frauen in Spitzenpositionen profitieren, betont Brunner. Deutschland habe dies bereits erkannt und will das Hilfsinstrument der Quote einführen. "Aber auch die österreichische Bundesregierung hat sich in ihrem Regierungsprogramm zu Maßnahmen, die den Frauenanteil in Spitzenpositionen in Politik und Wissenschaft erhöhen sollen, bekannt – und zwar nach Vorbild der von Heinsch-Hosek durchgesetzten Selbstverpflichtung staatsnaher Unternehmen", betont die SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin.

 

Foto: Astrid Knie