Europa: Gut für die Frauen!

Wurm/Graswander-Hainz: „Die EU bringt viele Vorteile für Frauen und hilft, die Chancen für Frauen zu erhöhen“

Die kommenden Wochen stehen bei den SPÖ-Frauen ganz im Zeichen der Europawahl 2014. Unter dem Motto „Europa. Gut für die Frauen. SPÖ“ laden die SPÖ-Frauen in ganz Österreich bei Straßenaktionen zu Gesprächen ein.

Raum für Diskussion und Interaktion, aber auch für Spaß und Unterhaltung gibt es auf der Plattform www.frauen.spoe.at/europaplatz, die am 8. März, dem Internationalen Frauentag startet.

Was bringt die Europäische Union für Frauen?
„Die EU bringt viele Vorteile für Frauen, aber es gibt noch viel zu tun. Es braucht eine starke sozialdemokratische Vertretung, um soziale Standards zu sichern und die Chancen für Frauen zu erhöhen“, so Frauenvorsitzende NRin Gisela Wurm und die Tiroler Spitzenkandidatin für die EU-Wahl Karoline Graswander-Hainz. Für die SPÖ-Frauen sind folgende Themen zentral:

Die EU

…stellt mehr als eine Milliarde für den österreichischen Arbeitsmarkt zur Verfügung. Dadurch entstehen bei uns neue Jobs.

…forciert mehr Frauen in Spitzenpositionen. Das gibt uns auch in Österreich Rückenwind. Z.B. soll bis 2020 in börsennotierten europäischen Unternehmen 40% der nicht geschäftsführenden DirektorInnen bzw. Aufsichtsratsmitglieder dem unterrepräsentierten Geschlecht angehören. In fünf EU-Ländern gibt es bereits verbindliche Quoten. Der EU-Durchschnitt von Frauen in Leitungsorganen der größten börsennotierten Unternehmen lag 2013 bei 17%, in Österreich bei 12%.

…will, dass zumindest jedes 3. Kind unter 3 Jahren einen Kinderkrippenplatz hat. Wir investieren in Österreich 350 Millionen Euro, um das zu erreichen.
Die sogenannten „Barcelona-Ziele“ sollen die Beschäftigungsrate junger Eltern, insbesondere der Frauen, erhöhen und so zu mehr Gleichheit zwischen Frauen und Männern beitragen. Umfragen zeigen: das ist nicht nur für Frauen zentral – gerade Männer wünschen sich von einer modernen Familienpolitik ein breites Angebot an qualitätsvollen Betreuungseinrichtungen.
Derzeit liegt Österreich bei den Unter-3-Jährigen bei einer Betreuungsrate von 21%, Tirol bei 19,7% (Wien: 34,8%).

….fördert den Ausbau von Ganztagsschulen. Während diese in den meisten EU-Ländern die Normalität sind, hinkt Österreich noch hinterher. Deshalb investiert Österreich in den kommenden Jahren 400 Millionen Euro (80 Mio. pro Jahr) in den Ausbau. Bis 2018 wird dadurch ein Drittel aller Schulen ein Ganztagsangebot haben.

…macht sich für den Gewaltschutz stark. Es gibt Gelder für Frauen-Initiativen in Österreich sowie für Projekte zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. Bis zum November 2015 sollen in der EU Mindeststandards für die Rechte, die Unterstützung und den Schutz von Opfern von Straftaten umgesetzt werden.