Enquete der SPÖ-Frauen gemeinsam mit den Jugendorganisationen

29.3.2014 @ ega – 6, Windmühlgasse 26
 
13.00 Uhr | Beginn – Workshops
18.00 Uhr | Begrüßung durch: Frauenministerin Gabi Heinisch-Hosek, Frauenstadträtin Sandra Frauenberger
im Anschluss Podiumsdiskussion
mit MEP Evelyn Regner, MEP Karin Kadenbach, Neva Löw, ÖGB Europabüro
Moderation: Katharina Weninger
 
Musik und Fest
 
Anmeldung: frauen@nullspoe.at, Tel.: 0810 810 211
 
Folgende Workshops werden angeboten und die Teilnehmerinnen sollten sich gleich mit anmelden:
 

Festung Europa ?
Expertin: Sandra Breiteneder (Mitarbeiterin MEP Hannes Swoboda). Verantwortliche Organisation: VSStÖ
 
Wer sind die Akteur_innen einergemeinsamen europäischen Außenpolitik? Wie funktioniert Diplomatie auf europäischer Ebene? Inwiefern unterliegt die EU in ihren Entscheidungen dem Zugzwang einer neoliberalen Wirtschafts- und Handelspolitik, insbesondere im Bezug auf bilaterale Handelsabkommen(am Beispiel der USA)?
Und nicht zu vergessen: Ist die europäische Außenpolitik auch eine Politik der Menschenrechte? Wie kann die EU zu einer humaneren Asyl- und Migrationspolitik beitragen?

equal.eu
Expertin: Michaela Kauer (Leiterin Verbindungsbüro der Stadt Wien in Brüssel, SPÖ-Kandidatin für die EU-Wahl), Verantwortliche Organisation: Junge Generation

Der Workshop equal.eu beschäftigt sich mit der Gleichstellungspolitik in Europa. Gemeinsam mit der Expertin Michaela Kauer wollen wir die Herausforderungen, Strategien und Möglichkeiten einer europaweiten Gleichstellungspolitik erarbeiten und diskutieren. Welche vertraglichen Bestimmungen gibt es bereits, in welchem Bereich ist der Kampf für gleiche Rechte noch lange nicht abgeschlossen. Nach einem inhaltlichen Input unserer Expertin wollen wir gemeinsam über all das diskutieren und uns gemeinsam Fragen für die anschließende Podiumsdiskussion überlegen.
 
Wirtschaft geht auch anders!
Expertin: Katharina Mader (Beigewum, WU Wien Institut für Institutionelle & Heterodoxe Ökonomie), Verantwortliche Organisation: Sozialistische Jugend
 
Auf europäischer Ebene setzen sich zurzeit wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Koordinierung und zum Krisenmanagement durch, die sich durch Eingrenzungen von politischen Handlungsspielräumen und Festschreibungen neoliberaler Projekte auszeichnen. Bestehende wirtschaftspolitische Steuerungsmechanismen werden – im Zuge der
Economic Governance – entscheidend verändert und gestärkt. Diese verschärfen unter anderem ungleiche Geschlechterverhältnisse weiter.
Der Workshop setzt sich daher mit den spezifischen Auswirkungen der europäischen neoliberalen Krisenbekämpfung auf Frauen auseinander. Es werden Wirkungen im Bereich der Erwerbsarbeit, der Verteilung von Arbeit, Einkommen und Vermögen, aber auch im Bereich der privaten Haushalte hinsichtlich Entscheidungsmacht und Verteilung von unbezahlter Arbeit untersucht. Im Anschluss werden alternative wirtschaftspolitische Konzepte für die EU diskutiert.
 

Education goes Europe
Expertin: Nora Kleibel (Vorstandsmitglied OBESSU, Organizing Bureau of European School Student Unions),
Verantwortliche Organisation: Aktion kritischer Schüler_innen (AKS)
Kurzbeschreibung: Möglichkeiten der Einflussnahme hat die Europäische Union auf den Bereich „Bildung“ und was für Auswirkungen hat das auf mein Klassenzimmer oder meinen Hörsaal. In dem Workshop „Education goes Europe“ werden wir gemeinsam die Möglichkeiten und Positionen der europäischen Player_innen im Bildungspolitischen Kontext beleuchten. Dabei werden wir uns vor allem dem Bereich der Sekundarbildung wie auch dem teritären Sektor und den Konsequenzen des Bologna Prozesses beschäftigen. Darüber hinaus werden wir uns auch mit aktuellen Trends der EU- Bildungspolitik beschäftigen und notwendige Schritte diskutieren.
 
Eine Chance für Europas Jugend – gebt sie ihr!
Expertin: Katharina Luger (BMASK, Büro Minister Rudolf Hundstorfer)
Verantwortliche Organisation: FSG-Jugend
Am Arbeitsmarkt haben Jugendliche derzeit nicht die große Chance. Doch ohne Jugend gibt es keine Zukunft. Wie sieht der Arbeitsmarkt in Österreich und Europa im Überblick für junge Frauen und Männer aus? Für Jugendliche ist es wichtig, eine Ausbildung zu machen und nicht nach Ende der Pflichtschulzeit von der Oberfläche zu verschwinden. Junge Erwachsene kämpfen immer öfter mit Praktika, befristeten oder prekären Arbeitsverhältnissen. Im Workshop sollen Chancen und Möglichkeiten, aber auch Probleme von Jugendlichen mit Fokus auf junge Frauen am Arbeitsmarkt in Österreich und Europa diskutiert werden.

Selbstbestimmt.
Expertin: Neva Löw (ÖGB EU-Büro)
Verantwortliche Organisation: SPÖ Bundesfrauen
 
Leben und Lieben ohne Bevormundung. In Europa gibt es viel Bewegung, um starre Rollenmuster und einengende Verhaltensnormen aufzubrechen. Trotzdem kämpfen viele europäische Länder mit reaktionären Gegenströmungen. Ende des vergangenen Jahres wurde im europäischen Parlament der sogenannte „Estrela-Bericht“ abgelehnt, in dem es um altersgerechte Sexualerziehung, gute Dienstleistungen im Bereich der Familienplanung sowie den Zugang zu Verhütungsmitteln ging. Konservative Kräfte trugen bewusst zur Verunsicherung bei. Sexuelle und reproduktive Rechte sind Menschenrechte. Wie können wir diese Rechte in Europa besser schützen?