Heinisch-Hosek: Regierung treibt Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter voran

Mehr Familienbeihilfe, Ausbau der Kinderbetreuung, Forcierung des Papa-Monats

Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek betonte heute, Dienstag, im gemeinsamen Pressefoyer mit Familienministerin Karmasin nach dem Ministerrat, dass die Bundesregierung die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter vorantreiben will. "Das ist ein ganz wichtiges Thema. Wir wollen die Vereinbarkeit für Familien erleichtern". Man habe hier bereits vieles auf den Weg gebracht und werde weiter "gemeinsam Gas geben". 1,6 Milliarden Euro werden dafür bis 2018 zur Verfügung gestellt. Rund die Hälfte des Geldes fließt in die Erhöhung der Familienbeihilfe, die andere Hälfte wird in den Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen besonders für Unter-Dreijährige und den Ausbau von Ganztagsschulplätzen investiert. Damit werde auch das Verhältnis von Geld- zu Sachleistungen "ein Stück weit ausgewogener", betonte Heinisch-Hosek.

In drei Schritten soll die Familienbeihilfe erhöht werden, angefangen mit einer Erhöhung von vier Prozent ab 1. Juli 2014. Heinisch-Hosek begrüßt die Erhöhungen, besonders für Kinder mit besonderen Bedürfnissen, die künftig deutlich mehr Geld bekommen sollen. 350 Millionen Euro werden in den Ausbau der Kleinkindbetreuung investiert, 400 Millionen Euro für mehr Ganztagsschulplätze zur Verfügung gestellt. Auch individuelle Betreuungsmöglichkeiten und die Betreuung durch Tageseltern sollen gefördert werden. Die Ministerinnen wollen außerdem das Thema "Papa-Monat" in der Wirtschaft weiter vorantreiben und Unternehmen von den Vorteilen überzeugen.