Wurm: Ein gutes Programm für die Frauen des Landes

"Das ist ein gutes Programm für die Frauen des Landes", konstatierte SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin Gisela Wurm anlässlich der Debatte zur Regierungserklärung am Dienstag im Parlament. Als Beispiele nannte Wurm den Ausbau und die finanzielle Sicherstellung der Service- und Frauenberatungseinrichtungen sowie die Festschreibung Gender Budgeting, damit habe jedes Ressort darauf zu achten, dass nicht nur darauf geschaut wird, wofür Geld ausgegeben wird, sondern auch für wen.

Ein großer und weiterer wichtiger Punkt im Regierungsprogramm sei die gleiche Entlohnung für Männer und Frauen für gleichwertige Arbeit. "Wir haben hier in der letzten Legislaturperiode mit dem Einkommenstransparenzgesetz schon Wichtiges geschafft. Hier wird weiter gearbeitet, damit die Einkommensdifferenzen zwischen Frauen und Männern geringer werden, dass es zu einer Neubewertung von Arbeit kommt und die Kollektivverträge nach Diskriminierungen durchforstet werden", so Wurm.

Sehr wichtig ist für Wurm auch, das Schließen der Lücke beim Unterhaltvorschussrecht. "Hier muss etwas getan werden", so Wurm. Vorbildwirkung habe Österreich in Europa in der Frage des Gewaltschutzes. Hier sei mit dem Programm gesichert, dass die Gewaltschutzzentren ihre Arbeit leisten können, dass die Notwohnung für Zwangsverheiratet gibt und dass vermehrt auch Täterarbeit stattfinde. "Denn es muss weniger Gewalt herrschen, dort wo es am sichersten sein sollte – in den eigenen vier Wänden", betonte die SPÖ-Frauensprecherin abschließend.

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