Das hat Österreich von der EU

Beispiel 1.) Export

Seit dem EU-Beitritt ist das Bruttoinlandsprodukts (BIP) um rund 10 Prozent gestiegen. 13.000 neue Arbeitsplätze entstanden in Österreich jährlich.  Der Export konnte von 33 Milliarden Euro im Jahr 1995 auf 85 Milliarden Euro in 2011 mehr als verdoppelt werden.

Österreich profitiert von der EU-Erweiterung
Nach Rumänien haben sich die österreichischen Exporte seit 1995 fast verachtfacht. Nach Bulgarien stiegen die Ausfuhren um ein Viertel. In beiden Ländern ist Österreich größter Auslandsinvestor.
Auch in Kroatien ist Österreich größter ausländischer Investor, rund ein Drittel aller Auslandsinvestitionen werden dort getätigt.

Beispiel 2.) Kinderbetreuung
Der Europäische Rat formulierte 2002 in Barcelona zwei Ziele, die als „Barcelona-Ziele“ bekannt wurden:

  • Verbesserung für Frauen bezüglich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Es sollen für mindestens 90% der Kinder zwischen 3 und 6 Jahren und für mindestens 33% der Kinder unter 3 Jahren Betreuungsplätze zur Verfügung stehen

Stand Österreich

  • Seit 2009 wurden jährlich rund 5.000 Kindergartenplätze und an die 9.000 Jobs geschaffen
  • Einführung des verpflichtenden kostenlosen Kindergartenjahres  
  • Schwerpunkt des Ausbaus auf neue Betreuungsplätze für Unter-Drei-Jährige und Ausweitung der Öffnungszeiten

Österreich hat das Barcelona-Ziel zur Betreuung der 3 bis 6-jährigen mit einer Betreuungsquote von über 90% bereits übertroffen. Bei den Unter-Dreijährigen soll das Barcelona-Ziel von 33% im Jahr 2016 erreicht werden (derzeit 21%).

 

Beispiel 3.) Jugend- und Bildungsprogramme
Das Europäische Parlament setzt sich dafür ein, Wege für junge Menschen in andere EU-Staaten stärker zu öffnen und das lebenslange Lernen zu unterstützen.
Rund 7 Milliarden Euro stehen für Programme von 2007-2013 zur Verfügung.

Das „Erasmus“-Programm

  • 1987 gegründet
  • Fast 2 Millionen Studierende haben an dem Austauschprogramm teilgenommen
  • Unterstützung für Studierende: Studiengebührenbefreiung an der Gasthochschule, geregelte Anrechnungsmodalitäten, Betreuung vor Ort, finanzielle Unterstützung, Hilfe bei Unterbringung etc.

Seit dem Start des Programms waren mehr als 45.000 österreichische Studierende mobil, die damit direkte ProfiteurInnen dieser EU-Maßnahme sind.