Bayr fordert mehr Respekt gegenüber Kindern zum Internationalen Tag der Kinderrechte

 

"Das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung und reproduktive Gesundheit von Kindern achten"

Anlässlich des Internationalen Tages der Kinderrechte fordert Petra Bayr, Bereichssprecherin für globale Entwicklung der SPÖ, die sexuellen und reproduktiven Rechte von Kindern sicherzustellen: "Jedes Mädchen und jeder Bursche hat das Recht, die eigene Sexualität frei von Zwang zu leben", betont Bayr. Das Verheiraten von Mädchen gegen deren Willen oder Verbote von homosexuellen Lebensweisen verhindern das freie Ausleben dieses Rechtes. Jährlich werden weltweit rund 14 Millionen Mädchen vor deren 18. Geburtstag verheiratet und gleichgeschlechtliche Liebe steht in vielen Ländern immer noch unter Strafe, stellte Bayr am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest.

Das Recht auf reproduktive Gesundheit umfasst den ungehinderten Zugang zu und Wissen über Verhütungsmittel, die Möglichkeit frei über die Anzahl und den Zeitpunkt der Schwangerschaften zu entscheiden sowie Prävention und Behandlung von sexuell übertragbaren Krankheiten. "Frauen und Mädchen sind in manchen Ländern im Ausleben ihrer sexuellen und reproduktiven Rechte stark eingeschränkt. Die Entwicklungszusammenarbeit kann einen Beitrag dazu leisten, diese Diskriminierung zu beenden", stellt Bayr fest und begrüßt die Ankündigung des Außenministers, das Projekt "HIV, Gleichbehandlung der Geschlechter und sexuelle sowie reproduktive Gesundheit und Rechte für Frauen" von UNDP, dem Entwicklungsprogramm der UN, zu unterstützen.