Bayr fordert zum Weltkindertag Bildung für alle Kinder, die respektvolles Miteinander fördert

Bildung fördert die Entwicklungschancen von Kindern und Frieden

Anlässlich des Weltkindertages am 20. September und dem Weltfriedenstag am darauffolgenden Tag betont Petra Bayr, Bereichssprecherin für globale Entwicklung der SPÖ, die Bedeutung von Bildung für die Entwicklung von Kindern und den Frieden: "Ohne Bildung gibt es weder individuelle Entwicklungschancen noch die Chance auf ein friedliches Miteinander". Es gelte schon bei Kindern anzusetzen, diese zu einem friedlichen Miteinander, das auf gegenseitigem Respekt basiert, zu erziehen. Obwohl sich die Internationale Staatengemeinschaft dem universellen Zugang zu Grundschulbildung als eines der Millennium Entwicklungsziele verschrieben hat, wird dieses bis 2015 nicht in allen Weltregionen erreicht werden. In der Entwicklungsphase nach dem Auslaufen der MDGs, müsse der Zugang zu Grundschul- und weiterführender Bildung laut Bayr zentral verankert sein.

Bayr begrüßt die Auszeichnung der pakistanischen Schülerin Malala Yousafzai durch Amnesty International: "Malalas Einsatz für den Schulbesuch von Mädchen ist ein wichtiger wie mutiger Beitrag für die Bildung von Mädchen, die Verbesserung der Chancengleichheit zwischen Mann und Frau und in der weiteren Folge auch für den Frieden", ist Bayr überzeugt, denn "Bildung gibt die Chance weit mehr als Faktenwissen zu transportieren. Wertehaltungen, persönliches Empowerment und respektvolles Miteinander können vermittelt werden." Malala wurde von Taliban abgegriffen, weil sie sich für den Schulbesuch von Mädchen einsetzte.