Heinisch-Hosek: Genderneutraler Test an Medizinunis zeigt Wirkung

Erstmals keine Verzerrungen bei Ergebnissen der Aufnahmetests

Erfreut zeigte sich heute Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek über die Ergebnisse der Aufnahmetests zum Medizin- und Zahnmedizinstudium an den Unis Wien, Graz und Innsbruck, wo sich annähernd gleich viele Frauen wie Männer für ein Studium qualifiziert haben. "Erstmals haben die drei Unis einen neuen, einheitlichen Aufnahmetest zur Anwendung gebracht. Dabei wurde besonders darauf geachtet, dass er keinen 'Gender Bias' enthält, also nicht Männer bevorzugt. Und der neue Test zeigt Wirkung, die Ergebnisse sind erfreulich", unterstrich die Frauenministerin.

"Nach den Diskussionen der letzten Jahre bin ich froh, dass die Medizinunis gemeinsam ein genderneutrales Testverfahren entwickelt haben. Mit diesem ausgewogenen und umfassenden Test wird sichergestellt, dass die bestgeeigneten Kandidatinnen und Kandidaten zum Zug kommen", so die Frauenministerin abschließend.