Bayr zum Hiroshima-Tag am 6. August: Nie wieder!

Atomwaffen stellen immer noch eine große Gefahr für die Menschheit dar

"Die Folgen der Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki dürfen niemals in Vergessenheit geraten" mahnt Petra Bayr, Bereichssprecherin für globale Entwicklung der SPÖ, anlässlich des Hiroshima Gedenktages am 6. August. "Nicht nur das Schicksal der Menschen, die sofort nach den Bombenabwürfen starben, schreit nach einem "Nie wieder", sondern ebenso die vielfachen Langzeitfolgen auf Mensch und Umwelt fordern uns zum Handeln für die Abrüstung aller nuklearer Sprengköpfe auf", betont Bayr.

Auch heute geht große Gefahr von Atomwaffen aus: "Neun Länder lagern geschätzte 19.000 Sprengköpfe, von denen 2.000 in Alarmbereitschaft gehalten werden. Diese sind innerhalb weniger Minuten einsatzbereit. Von diesen geht eine enorme Gefahr aus", stellt Bayr fest und betont, dass die weltweiten Auswirkungen von Atomwaffen auf die Gesundheit, die Lebensmittelversorgung sowie auf die Umwelt unkontrollierbar und unabschätzbar seien.

Die Nichtregierungsorganisation International Campaign to abolish nuclear weapons (ICAN) setzt sich weltweit für die Abschaffung von Atomwaffen ein und ist seit kurzem auch in Österreich aktiv. "Es ist extrem wichtig, dass weiter intensiv für nukleare Abrüstung gearbeitet wird. ICAN Austria leistet hier einen wichtigen Beitrag, der gar nicht hoch genug geschätzt werden kann. Die Gefahr, die von Atomwaffen ausgeht, ist noch nicht gebannt!" stellt Bayr fest. ICAN hat zum Ziel, Öffentlichkeit und Regierungen für die Unterstützung eines umfassenden und verifizierbaren internationalen Vertrages zur Ächtung und Abschaffung von Atomwaffen zu gewinnen.

SERVICE: Link zu ICAN International: www.icanw.org