Mautz zu Pensionen: Gleichstellung am Arbeitsmarkt ist noch nicht erreicht

SPÖ-Frauen gegen frühzeitige Anhebung des Pensionsantrittsalters

"Voraussetzung für die Anhebung des Frauenpensionsantrittsalters ist die Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt. Daher wurde die schrittweise Anhebung des Frauenpensionsalters ab 2024 verfassungsrechtlich verankert. Diese Vereinbarung muss nun auch eingehalten werden" sagte heute
SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz.

"Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek geht hier einen konsequenten Weg" so Mautz. "Frauen und Männer sollen endlich für dieselbe Arbeit gleich viel verdienen. Mit der Einkommenstransparenz ist ein wichtiger Durchbruch gelungen. Nun sollen auch Betriebe unter 150 MitarbeiterInnen ihre Löhne und Gehälter offenlegen. Frauen sollen bescheid wissen, wie viel Gehalt sie fordern können und was branchenüblich ist. Dabei ist auch der Gehaltsrechner eine wichtige
Orientierungshilfe. Jede Frau soll von ihrem Einkommen leben können, egal in welcher Branche sie arbeitet", sagte Mautz. Die SPÖ-Frauen treten für einen Mindestlohn von 1.500 Euro für alle Branchen ein", sagte Mautz.

Wichtig ist auch eine faire Aufteilung bei der Hausarbeit und Kindererziehung, damit Frauen in ihrem Beruf auch erfolgreich sein können. "Unser Ziel ist die Gleichstellung am Arbeitsmarkt. Um das zu erreichen, haben die SPÖ-Frauen noch viel vor", macht Mautz klar.