Mautz zu IHS-Studie: Frauen müssen für ihre Leistung fair entlohnt werden

"Frauen holen in der Bildung auf und haben in vielen Bereichen die Männer bereits überholt. Es ist höchste Zeit, dass sich dies auch in ihrem Verdienst niederschlägt" sagte heute SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz zur Studie des IHS zur Situation von Studierenden. Und weiter: "Frauen studieren im Durchschnitt schneller und erreichen öfter einen Abschluss. Schon während des Studiums verdienen Frauen aber in Nebenjobs weniger. Die Gehaltsschere wird dann im Laufe ihres Berufslebens immer größer."

"Es ist wichtig, dass Frauen selbstbewusst in Gehaltsverhandlungen gehen. Dafür müssen sie aber auch genau Bescheid wissen, was sie in ihrem Job verdienen können", sagte Mautz. Mit dem Gehaltsrechner und den Einkommensberichten ist Frauenministerin Heinisch-Hosek hier ein wichtiger Durchbruch gelungen. "Diesen Weg gehen wir konsequent weiter", macht Mautz klar.

Die SPÖ-Frauen setzen sich für eine Offenlegung der Gehälter auch in Betrieben mit weniger als 150 Mitarbeiterinnen ein. Für Unternehmen, die sich nicht an die Verpflichtung zur Einkommenstransparenz halten, soll es Strafen geben.

"Wichtig ist auch, dass Frauen endlich die Domäne der Technik und Naturwissenschaften für sich erobern", betonte Mautz. "Gute Berufsinformation und gezielte Frauenförderprogramme während der Ausbildung und im Berufsleben sind hier der Schlüssel zum Erfolg", betonte die Bundesfrauengeschäftsführerin.