JG-Kucharowits unterstützt Heinisch-Hosek beim Thema Frauenpensionsalter

Junge Generation fordert gerechtere Aufteilung der Kinderbetreuungszeiten

Die Bundesvorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ (JG) Katharina Kucharowits unterstützt Frauenministerin Heinisch-Hosek in ihrem Nein zu einer frühzeitigen Anhebung des Frauenpensionsalters. "So lange Frauen die Hauptarbeit im Haushalt und bei der Kindererziehung haben und die realen Einkommensunterschied zwischen Frauen und Männern nicht gegen Null geht, sehe ich nicht ein, warum über eine frühzeitige Anhebung des Frauenpensionsalters überhaupt diskutiert werden sollte", sagte Kucharowits am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Die gerechte Aufteilung der Kinderbetreuungszeiten ist noch nicht in unserer Gesellschaft angekommen. Die JG fordert deshalb den Rechtsanspruch auf einen bezahlten Papamonat auch in der Privatwirtschaft. "Erst wenn nicht mehr prinzipiell davon ausgegangen werden kann, dass die Mutter beim Kind bleibt, sondern es auch für Väter zur Selbstverständlichkeit wird, haben wir eine reelle Chance, dass Frauen am Arbeitsmarkt gleichbehandelt werden" sagt die JG-Bundesvorsitzende, "der Papamonat ist dabei ein erster wichtiger Schritt." Selbstverständlich müssen auch die Bezugszeiten für das Kinderbetreuungsgelds in diesem Zuge angeglichen werden.