Wurm: Rasche Hilfe für Dayli-Mitarbeiterinnen

Arbeitsmarktpolitische Instrumente für 3.300 Mitarbeiterinnen

"Ein schrecklicher Tag für alle Dayli-Mitarbeiterinnen. Wir werden alles dafür tun, dass den Frauen rasch und unbürokratisch geholfen wird, damit sie in Zukunft wieder Arbeit haben", so SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst anlässlich der Konkurseröffnung von Dayli. Besonders empörend sei der Umgang mit den Mitarbeiterinnen. Das Management habe versagt und die Mitarbeiterinnen im Regen stehen gelassen. "Nicht nur, dass sie im Ungewissen gelassen wurden, wurden sie auch nicht entlohnt und zum Schweigen vergattert. Jetzt braucht es dringende Maßnahmen seitens der Politik, um das Schlimmste abzufedern", so Wurm. Dazu zählen die Installierung einer AMS-Hotline ab morgen 16 Uhr für alle Betroffenen und das Inanspruchnehmen aller arbeitsmarktpolitischen Instrumente wie zum Beispiel Insolvenzstiftungen. ****

Begrüßenswert sei der Einsatz von Sozialminister Rudolf Hundstorfer, der bereits heute Nachmittag eine Besprechung im Sozialministerium in Sachen Dayli anberaumt hat. "Wer seine Arbeit verliert, braucht rasche unbürokratische Hilfe und eine Perspektive", so Wurm, die als einen ersten Schritt die AMS-Hotline und die Informationsveranstaltungen des Insolvenzschutzverbandes für ArbeitnehmerInnen nennt. Die nächsten Schritte müssen in Richtung Qualifizierung und Wiedereingliederungshilfen gesetzt werden. "Damit die betroffenen Frauen so rasch als möglich wieder Arbeit haben", so Wurm. Insgesamt gab es 783 Filialen in Österreich, in Tirol sind 336 Mitarbeiterinnen betroffen.