Binder-Maier: In NÖ fehlen 5.000 Kleinstkinder-Betreuungsplätze

SPÖ-Frauenpolitik: Viel weitergebracht. Noch viel vor.

In den letzten Jahren hat die SPÖ viel weitergebracht für die Frauen. Frauen haben heute mehr Chancen und Möglichkeiten als früher. Frauenförderung gewinnt in vielen Betrieben an Bedeutung und Unternehmen müssen sich verpflichtend mit den Einkommensunterschieden ihrer MitarbeiterInnen auseinandersetzen. "Die Tatsache, dass Männer meist höhere Einkommen haben, ist nach wie vor das wichtigste Argument für die traditionelle Rollenaufteilung", so die SPÖ NÖ Landesfrauenvorsitzende NRin Gabriele Binder-Maier: "Das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld und die Varianten, bei dem zwischen zwei und sechs Monaten für den Partner reserviert sind, soll eine Unterstützung sein, diese Muster aufzubrechen. Die Erhöhung der Zuverdienstgrenzen soll auch Vätern die Möglichkeit geben, sich bei der Betreuung und Erziehung ihrer Kinder zu engagieren, ohne dass die Familie allzu große finanzielle Einbußen hinnehmen muss."

"Jede Frau soll selbst entscheiden, wie sie ihr Leben gestalten möchte – aber für alle, die Beruf und Familie vereinbaren wollen, müssen wir die Hindernisse aus dem Weg räumen", erklärt der gf. Vorsitzende der SPÖ NÖ, Mag. Matthias Stadler. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch ein Mindestlohn von 1.500 Euro brutto und gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Eine wichtige Forderung Stadlers ist der Ausbau der Kleinstkinderbetreuung: "Die Betreuung der 2,5Jährigen wurde vor allem im städtischen Bereich voll angenommen, jedoch fehlen in der Kleinstkinderbetreuung in Niederösterreich rund 5.000 Plätze." Stadler wies darauf hin, dass der Ausbau der Kleinst-Kinderbetreuungseinrichtungen auch ein Punkt im Arbeitsübereinkommen ist, dass die SPÖ NÖ mit der ÖVP NÖ abgeschlossen hat. Die Väterkarenz bzw. der Papamonat sei für Stadler ebenfalls ein wichtiger Punkt, mehrere seiner Mitarbeiter hätten dieses Angebot bereits in Anspruch genommen: "Ich unterstütze das voll und ganz, denn auch Väter sollen die ersten Entwicklungsschritte ihrer Kinder hautnah miterleben dürfen."

Binder-Maier wies auf die wichtigsten Errungenschaften der Frauenpolitik in den letzten Jahren hin:

– Einkommenstransparenz für mehr Lohngerechtigkeit – 30.000 neue Kinderbetreuungsplätze – Einkommensabhängiges Kinderbetreuungsgeld – Besserer Gewaltschutz – PendlerInnenpauschale für Teilzeitkräfte – Eingetragene PartnerInnenschaft – Frauenquoten in staatsnahen Unternehmen – Pflegefreistellung auch in Patchworkfamilien – Familienrechtspaket

"Diese Fakten zeigen deutlich, dass alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, um Frauen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Unser Motto ist Programm: Die SPÖ ist gut für die Frauen, denn es ist die sozialdemokratische Handschrift, die die Position der Frauen stärkt. Und was gut für uns Frauen ist, ist gut für das Land", erklärt Binder-Maier: "Wir haben viel erreicht, aber auch noch viel vor. Denn auch in Zukunft brauchen wir innovative Maßnahmen und Programme, um Erfolge in der Frauenpolitik zu erreichen."
 

Foto: Parlamentsdirektion/WILKE