Heinisch-Hosek, Mautz und Traschkowitsch hissen Regenbogenfahne vor der Parteizentrale

Schon seit 11. Juni findet das Pride Village am Wiener Heldenplatz statt, dem am Samstag ab 14 Uhr die Regenbogenparade folgt. Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Peter Traschkowitsch, Vorsitzender der SoHo (Sozialdemokratische Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Intersexuellen Organisation), nahmen das zum Anlass, die Verbundenheit der Sozialdemokratie mit dem Kampf für gleiche Rechte für Lesben, Schwule sowie bisexuelle, trans- und Intersexuelle Personen zum Ausdruck zu bringen.

"Die Regenbogenfahne vor der SPÖ-Zentrale ist ein sichtbares Zeichen, dass die SPÖ für eine völlige Gleichberechtigung und Gleichstellung steht und gegen Homophobie und Transphobie sichtbar auftritt", sagte Bundesministerin und SPÖ Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek am Rande der gemeinsamen Aktion.

Traschkowitsch zeigte sich zufrieden über bisher Erreichtes, mahnte aber ein, dass noch viel zu tun sei: "Die Hissung ist ein wichtiges und sichtbares Zeichen, jedoch ist noch viel in Richtung Gleichstellung zu tun. Viel wurde erreicht, das unvollendete Werk Gleichstellung müssen wir jedoch in großen Schritten weiterbringen."

Mit dem EPG (Eingetragene Partnerschafts-Gesetz) sei ein entscheidender Schritt erreicht worden, wie beide betonten. Es brauche jetzt aber weitere Adaptionen, wie zum Beispiel die Fremdkindadoption, das Recht auf künstliche Befruchtung sowie rechtliche Verbesserungen für Transgender und intersexuelle Personen. Die Öffnung der Ehe für alle, die sich in einer liebevollen, konsensualen Partnerschaft befinden, sei das Ziel.

"Offenheit, Akzeptanz und der Einsatz für Gleichstellung – dafür stehen wir, das gehört zu unseren Grundhaltungen", so Andrea Mautz, SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin. "Wir sind eine bunte und vielfältige Gesellschaft, wo alle Lebensentwürfe zu akzeptieren sind. Im Kampf gegen Homophobie und Hassgewalt müssen wir weiter verstärkt auftreten und signalisieren: Wir tolerieren das nicht."

Foto: Thomas Lehmann