Mautz zu Familienförderung: SPÖ-Modell ist kostenneutral und kommt allen gleichermaßen zu Gute

Vom ÖVP-Modell haben nur Bestverdiener etwas

"Familienförderung soll allen gleichermaßen zu Gute kommen" sagte heute SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz. "Wir betreiben keine Klientelpolitik wie die ÖVP. Von mehr Familienförderung sollen auch jene profitieren, die weniger verdienen", so Mautz in Reaktion auf Aussagen von Vizekanzler Michael Spindelegger.

"Wir haben in Österreich einen Dschungel an steuerlichen Begünstigungen, von denen zwei Drittel gar nicht abgeholt werden. Dieses System ist nicht nur unübersichtlich, es ist auch unfair" so Mautz. „Unser Vorschlag liegt auf dem Tisch. Streichen wir diesen Dschungel und erhöhen wir die monatliche Familienbeihilfe für alle!“

Im SPÖ-Modell sind auch 150 Millionen Euro für den Ausbau der Kinderbetreuung vorgesehen. "Es braucht bundesweite Standards für die Qualität der Betreuungsplätze und einen Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz ab dem ersten Lebensjahr", so Mautz abschließend.