Mautz: Frauenarmut darf in Österreich keinen Platz haben

SPÖ-Frauen für Anhebung des Mindestlohnes auf 1.500 Euro

"Frauenarmut darf in Österreich keinen Platz haben. Die SPÖ-Frauen setzen sich für die Anhebung des Mindestlohnes auf 1.500 Euro ein. Außerdem braucht es einen raschen Ausbau der Kinderbetreuung. Denn nur so können Frauen auch einer Vollzeitarbeit nachgehen, von der sie gut leben können", sagte heute SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz aus Anlass der aktuellen Studie zur Armutsgefährdung und sozialer Ausgrenzung, die heute gemeinsam von Frauenministerin Gabi Heinisch-Hosek und Sozialminister Rudolf Hundstorfer präsentiert wurde. "Der Mindestlohn von 1.300 war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Jetzt braucht es den nächsten Schritt, von dem gerade Frauen profitieren würden", so Mautz. ****

"Auch a-typische und prekäre Beschäftigungsverhältnisse nehmen immer mehr zu und sind zu einem großen Teil weiblich besetzt. Hier setzen wir uns für klare Richtlinien und soziale Absicherung ein", so Mautz.

Wichtig ist, dass wir die Lohnschere zwischen Frauen und Männern endlich schließen. Hier sind uns wichtige Fortschritte gelungen wie die Transparenz bei den Gehältern durch verpflichtende Einkommensberichte und Gehaltsangaben in Stelleninseraten und die PendlerInnenpauschale auch für Teilzeitbeschäftigte.

"Wir gehen diesen Weg in Richtung mehr Lohngerechtigkeit konsequent weiter" so Mautz. "Denn ein Einkommen, von dem Frauen und Männer leben können ist die Voraussetzung für soziale Sicherheit", so Mautz abschließend.