Gehaltsrechner – Neu, Verbessert, Mobil

„Der Gehaltsrechner ist eine Erfolgsstory. Eine Million Mal haben die Österreicherinnen und Österreicher schon nachgeschaut, ob sie ein faires Gehalt bekommen. Um ihn noch besser und aktueller zu machen, haben wir ihn mit neuen Daten aktualisiert – und es gibt ab sofort eine Mobilversion“. (Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek)

Im Oktober 2011 haben wir unter www.gehaltsrechner.gv.at den Online-Gehaltsrechner vorgestellt – und jetzt können wir eine wirklich starke Bilanz ziehen: Eine Million Mal haben die Österreicherinnen und Österreicher schon nachgeschaut, ob sie ein faires Gehalt bekommen. Zwei Drittel davon waren Frauen, die wissen wollen: Verdiene ich auch das, was mir zusteht?

Das wichtigste Ziel der Ministerin, das mit diesem Rechner verbunden ist, haben wir erreicht: Es wird endlich über Gehälter gesprochen! Es wird darüber gesprochen, wie viel Frauen und wie viel Männer verdienen, und wie groß die Lohnschere ist.

 Und jetzt legen wir nach, mit zahlreichen Verbesserungen des Gehaltsrechners:

  1. Wir haben alle Daten auf den neuesten Stand gebracht – der Online-Rechner basiert jetzt auf Daten der Statistik Austria aus dem Jahr 2010.
  2. Zusätzlich werden laufend KV-Abschlüsse eingearbeitet, damit die Resultate noch treffsicherer und genauer sind.
  3. Die Branchen werden in der aktualisierten Version viel genauer aufgeschlüsselt – das ist vor allem für jene Branchen wichtig, in der es sehr viele unterschiedliche Job-Profile gibt, z.B. der Handel. Auch das verbessert die Genauigkeit der Ergebnisse.
  4. Der Gehaltsrechner ist jetzt auch als Mobilversion verfügbar, optimiert für Smartphones und Tablet-PCs. Damit wird Nachrechnen ab sofort auch unterwegs möglich, sodass man jederzeit checken kann, ob das eigene Gehalt fair und angemessen ist.

Gabi Heinisch-Hosek bleibt hart auf Kurs in Richtung Einkommensgerechtigkeit. Niemand in diesem Land hat Verständnis für unfaire Bezahlung, für die Benachteiligung von Frauen.

Als nächsten Schritt wird die Ministerin eine Broschüre präsentieren, die als Service für Unternehmen gedacht ist und sie dabei unterstützen soll, einen Einkommensbericht zu erstellen.

Außerdem wird die Frauenministerin am 27. Mai 2013 mit den Sozialpartnern zu Gesprächen zusammenkommen. Es sollen Best-Practice-Beispiele von Unternehmen genauso analysiert werden wie die Frage behandelt: Braucht es weitere Verbesserung bei der Gehaltstransparenz, möglicherweise auch härtere Sanktionen bei Verstößen? Die Ministerin will auch darüber reden, die Berichtspflicht auf kleinere Betriebe auszudehnen.