Bayr zum International Migrants Day: Migration beginnt oft mit Flucht

Situation für Frauen in Flüchtlingslagern verbessern

Anlässlich des Internationalen Tages der Migrantinnen und Migranten am 18. Dezember streicht Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, die Situation von Frauen in Flüchtlingslagern hervor. Denn Migration beginne oft mit der Flucht vor Konflikten, vor Naturkatastrophen oder vor Armut. "Das Leben in Flüchtlingslagern ist geprägt von Unsicherheit. Es ist dabei aber besonders wichtig, dass Frauen und Mädchen ihr Recht auf reproduktive Gesundheit wahren: Zugang zu Verhütungsmitteln zur Prävention von HIV/AIDS und ungewollten Schwangerschaften sowie Betreuung bei Schwangerschaft und Geburt stehen an oberster Stelle", betont Bayr am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Der Zugang zu Notfallverhütung stelle vor allem in Konfliktregionen eine besondere Herausforderung dar, stellt Bayr fest: "Wurde ein Mädchen oder eine Frau auf der Flucht vergewaltigt, ist Notfallverhütung in Flüchtlingslagern das Um und Auf." Ebenso wichtig sei der Schutz vor "sexualisierter Gewalt in den Camps", mahnt Bayr. Weltweit sind 10,4 Millionen Menschen auf der Flucht, davon werden etwa 8,4 Millionen in den so genannten Entwicklungs- oder Schwellenländern aufgenommen.

Foto: Parlamentsdirektion/Mike Ranz