Mautz: Widersprüchliche Aussagen der ÖVP zur Wehrpflicht

Für die SPÖ kommt ein Zwangsdienst für Frauen nicht in Frage

"Wir wissen in der Bundesheer-Diskussion von der ÖVP nur was sie nicht will. Ein Modell der ÖVP in dieser Frage kennen wir nicht", sagte heute SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Da machen Aussagen wie jene von Vizekanzler Michael Spindelegger, dass Frauen in Zukunft freiwillig bei Rettungs- und Sozialdiensten arbeiten sollen, hellhörig" so Mautz. "Den freiwilligen Sozialdienst auch für Frauen gibt es bereits, nur eben mit einem Taschengeld von dem niemand leben kann. Das Modell, das Sozialminister Rudolf Hundstorfer präsentiert hat, bietet hingegen eine angemessene Bezahlung und soziale Absicherung", sagte die SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin. ****

"Alles deutet darauf hin, dass die ÖVP die Wehrpflicht auch für Frauen einführen will", so Mautz. "Wir wollen aber nicht, dass Frauen für sinnlose Zwangsdienste herangezogen werden. Frauen sind in der Gesellschaft immer noch benachteiligt. Wir brauchen Modelle und Konzepte, die in die Zukunft weisen. Wir wollen den Menschen das Leben erleichtern und nicht erschweren", so Mautz.

"Die ÖVP soll nun endlich sagen was sie will, damit die Menschen in diesem Land eine echte Entscheidungsgrundlage haben. Das Modell der SPÖ schafft berufliche Chancen für Frauen und Männer", so Mautz abschließend. (Schluss) mis