Nationalrat – Binder-Maier zu Familienrecht: Interessen der Kinder werden in den Vordergrund gerückt

 Stärkung der Rechte von Patchwork- und Regenbogenfamilien

Das Kindschafts- und Namensrechts-Änderungsgesetz rückt die Interessen der Kinder in den Vordergrund. Das betonte SPÖ-Familiensprecherin Gabriele Binder-Maier heute, Mittwoch, in ihrer Rede im Nationalrat. Die Novelle berücksichtige das Wohlbefinden und die Lebensumstände der Kinder. Menschen, die mit Kindern leben, hätten Verantwortung übernommen und müssten diese auch wahrnehmen. "Im vorliegenden Familienrecht steht im Vordergrund, die besten Lösungen, auch bei Trennungen, für das Kind zu finden", so Binder-Maier. "Mit dieser Ausweitung reagieren wir auf eine gesellschaftliche Entwicklung, die weggeht von der klassischen Kernfamilie, hin zu mehr Vielfalt bei den Familien."