Mautz zu Gewaltschutz: Hinschauen und Hilfe bieten

Ergebnisse des Frauenbarometers sind alarmierend

"Bei Gewalt darf es keine Toleranz geben. Die Ergebnisse des Frauenbarometers, den Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek heute präsentiert hat, machen deutlich: Die Gewalt im familiären Umfeld ist alarmierend hoch", sagte SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Beleidigungen und Beschimpfungen haben 84 Prozent aller Frauen schon erlebt. Jede zweite Frau sagt, dass sie schon einmal Opfer von Drohungen und Schlägen geworden ist. Rund die Hälfte der Befragten gab an, eine Frau zu kennen, die Opfer von häuslicher Gewalt geworden ist.

Im Rahmen der "16 Tage gegen Gewalt" veranstalten die SPÖ-Frauen in ganz Österreich Lesungen zum Thema, machen mit Straßenaktionen auf das österreichweite Gewaltschutznetz aufmerksam und verteilen Snacks in Papiertüten mit der Aufschrift "Gestärkt gegen Gewalt" und der Frauenhelpline 0800 222 555. "Wir müssen hinschauen und helfen, damit die Betroffenen einen Weg aus der Gewaltbeziehung finden", betonte Mautz.