Binder-Maier begrüßt „Väterkarenz-Kampagne“ zur Unterstützung junger Familien

Der zweite Teil der Informationskampagne "Echte Männer gehen in Karenz" von Frauenministerin Heinisch-Hosek lenkt das Bewusstsein in der Bevölkerung darauf, dass immer mehr junge Väter wertvolle Zeit mit ihren Kindern verbringen wollen und das gehört unterstützt, begrüßt SPÖ-Familiensprecherin Gabriele Binder-Maier die wichtige Initiative der Frauenministerin. Binder-Maier weist auch darauf hin, dass es nicht nur um das öffentliche Bewusstsein gehe, sondern vor allem auch um die Unternehmen, bei denen ein Umdenken nötig sei, damit junge Väter auch nichts in den Weg gelegt werde, wenn sie in Karenz gehen möchten. ****

Immer mehr Väter wollen nicht nur "Hauptverdiener" sein, sondern wollen auch in die Erziehungs-, Familien- und Versorgungsarbeit einbezogen werden. Nur so haben Frauen und Männer auch die Möglichkeit Partnerschaftlichkeit und Kooperation in den Familien zu leben. Mit dem von der SPÖ umgesetzten einkommensabhängigen Kindergeld stehen dem auch keine großen Einkommensverluste mehr entgegen, so die SPÖ-Familiensprecherin.

Mit dem zweiten Teil der Informationskampagne soll am Erfolg des ersten angeschlossen werden. "Von den norwegischen Traumquoten von 89 Prozent ist Österreich zwar noch ein schönes Stück weit entfernt, jedoch kann so eine Informationskampagne – wie man bereits bei der ersten gesehen hat – ein Umdenken bewirken", so Binder-Maier abschließend. Als nächstes Ziel nennt die SPÖ-Familiensprecherin die Einführung des Papamonats in der Privatwirtschaft, das es bereits im öffentlichen Dienst seit 2010 gibt.

Foto: Parlamentsdirektion/Wilke