Heinisch-Hosek: Aktueller Global Gender Gap Report zeigt mehr Licht- als Schattenseiten

Österreich holt im Vergleich zum letzten Jahr 14 Plätze auf

"Für mich hat der aktuelle Global Gender Gap Report mehr Licht- als Schattenseiten. Denn Österreich liegt auf Platz 20, das heißt, wir haben seit dem letzten Jahr 14 Plätze gut gemacht. Das freut mich einerseits, andererseits sind wir noch lange nicht am Ende des Weges angekommen", so Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek in einer ersten Reaktion auf die Veröffentlichung des Global Gender Gap Report.

"Im Bereich der Einkommensgleichheit haben wir uns um 17 Plätze verbessert. Das zeigt, dass die Maßnahmen für mehr Einkommenstransparenz wirken", so Heinisch-Hosek. Dennoch gäbe es noch Luft nach oben, denn: "Vergleichbare Länder wie die Schweiz oder Deutschland sind weit vor uns. Ich will, dass sich Österreich bald schon in den Top Ten wiederfindet."

Generell seien die Ergebnisse des Global Gender Gap Report mit etwas Vorsicht zu genießen, da sich der Bericht nur auf den "Gap", also das Verhältnis der Entwicklungsmöglichkeiten konzentriert, nicht jedoch ein Gradmesser für die Gleichstellung an sich ist. Dennoch seien "Berichte wie dieser natürlich wichtig, um allgemeine Tendenzen für nationale Handlungsfelder abzuleiten", so Heinisch-Hosek abschließend.