Mautz zu ÖVP: Schluss mit der Geheimniskrämerei beim Gehalt

Offenlegung der Gehälter ist für Lohngerechtigkeit wichtig

"Schluss mit der Geheimniskrämerei beim Lohn. Über das Thema Gehalt soll endlich in Österreich offen gesprochen werden", sagte heute SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz in Reaktion auf Aussagen von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl. "Es ist höchste Zeit, die Lohnschere zwischen Frauen und Männern zu schließen. Das ist nur möglich, wenn Frauen in Zukunft besser Bescheid wissen. Denn wer gut Bescheid weiß, kann besser Gehalt verhandeln", so Mautz.

Frauenministerin Heinisch-Hosek hat wichtige Errungenschaften für mehr Lohngerechtigkeit durchgesetzt. Unternehmen sind verpflichtet, Einkommensberichte zu erstellen, in denen die durchschnittlichen Einkommen von Männern und Frauen offengelegt werden. In Stelleninseraten müssen der Kollektivvertrag und die Möglichkeiten zur Überzahlung angegeben werden. Mit dem Online-Gehaltsrechner haben Frauen und Männer die Chance, nachzurechnen, ob sie ein faires Gehalt bekommen. "Frauen und Männer sollen für die gleiche Arbeit endlich gleich viel bezahlt bekommen", so Mautz.